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Hallo 2021!

Bei uns auf dem Bauernhof wird es nie langweilig. Immoment ist es etwas stiller, da die Kinder nicht auf den Hof kommen dürfen. Neues Jahr – neues Glück. Wir wollen dieses Jahr weiter durch starten. Wir möchten weiterhin die Kinderaugen auf unserem Hof strahlen lassen und den Kindern einzigartige Abenteuer auf unserem Bauernhof geben. Dafür suchen wir Verstärkung! Wir möchten gerne unser Team erweitern und eine tolle Zeit mit den Kindern auf dem Bauernhof verbringen.

Was wir suchen? Welche Vorraussetzungen mitgebracht werden müssen?

Es ist so vielfältig bei uns auf dem Bauernhof, jeder Tag ist anders und doch gibt es Routinen. Für uns wäre wichtig, dass unsere Teamverstärkung folgends mit bringt:

* Lust haben mit Kindern zu arbeiten (unsere Altersgruppe ist von 0 – 12 Jahren)
* gerne draußen sein (ob im Gemüsegarten, auf dem Acker oder zwischen den Tieren)
* wetterfest
* im Großraum Hamburg zu Hause sein
* auch am Wochenende arbeiten wollen
* spontan und flexibel sein
* verantwortungsbewusst sein
* gerne in einem jungen Team arbeiten
* und es einfach lieben den Kindern die Schätze auf dem Bauernhof zu zeigen

Wir freuen uns natürlich, wenn Erfahrungen im Bereich der Pädagogik vorhanden sind oder auch in der Landwirtschaft, es ist aber kein Muss. Wir können alles wichtiges beibringen und es gibt auf jeden Fall eine Einführungsphase. Wichtig ist uns vorallem der Spaß draußen in der Natur mit den Kindern ganz viele Abenteuer zu erleben.

Wir suchen keine feste Angestellte, sondern jemand der auf 450 € Basis oder ähnlichen Modellen Lust hat uns 1- 2 x in der Woche und/oder am Wochenende nachmittags während der Saison (März – Dezember) zu unterstützen.


Wir sind gespannt und freuen uns auf Eure Fragen und Rückmeldungen. Meldet Euch gerne bei uns per Mail krehders@wtnet.de oder Handy 01605667866.

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Sommer – Ernte – Ferienabenteuer

In den letzen Wochen war der Sommer in vollen Zügen da.
Wir haben das gute Wetter genutzt, um die Ernte einzufahren. Unsere Wintergerste und der Winterroggen liegen nun trocken in der Halle. Der Mähdrescher hat sorgsam die Körner aus der Ähre ausgedroschen und das goldene Stroh in einem Schwad auf den Acker gelegt. Das Stroh haben wir für die Esel, Hühner, Schafe und Schweine eingefahren und der Winter kann theoretisch jetzt kommen. Doch bevor der Schnee kommt, brauchen wir erst einmal Regen, damit wir das Getreide für den nächsten Sommer in die Erde einsäen können und es wachsen kann.

Auch unsere Ferienkinder waren bei uns auf dem Hof und hatten eine Menge Spaß. Wir haben gemeinsam die Esel versorgt und einen Eselführerschein absolviert, den Hühnerstall umgefahren, im Gemüsegarten nach dem Rechten geschaut, die Schafe gekuschelt und alle anderen Aufgaben auf einem Bauernhof erledigt. Es waren zwei grandiose Ferienwochen. Wir freuen uns schon auf die Herbstferien.

Die Jahreskurse sind auch wieder gestartet nach den Sommerferien und es konnte sogar noch gemeinsam der Mähdrescher beobachtet werden. Die ersten Kartoffeln haben wir aufgrund der Trockenheit bereits ausgebuddelt. Einfach herrlich so ein Nachmittag mit den Kindern auf dem Bauernhof.

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Ferkelei auf dem Hof Rehders

Jedes Jahr im August ziehen unsere Schweine auf die Gemüsefläche. Dieses Jahr dürfen 6 Schweine den Acker um die Gemüsegärten umwühlen und am Ende der Gemüsegartensaison die Reste vom Feld naschen.

Doch bevor die Schweine einziehen können, muss einiges vorbereitet werden. Die Schweine brauchen natürlich eine kuschelige Hütte zum Schlafen und Entspannen, dann eine Fressecke und eine Kotecke. Diese drei Bereiche haben wir den Schweinen gebaut und eingerichtet. Dann musste natürlich noch das Außengehege eingezäunt werden. Damit der Stromzaun nicht zu viel Strom ableitet durch hohes Gras oder Sonnenblumen, wurde der Zaunbereich gemäht. Dann haben wir Schweinemüsli bestellt und die Hütte noch mit frischem Gerstenstroh eingestreut.

Für den Einzug war also nun alles vorbereitet. Mit dem Pferdeanhänger haben wir unsere sechs Jungs dann geholt. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase machen alle einen guten Eindruck. Die ersten Runden draußen im Außengehege werden auch mit Freude gedreht und wühlen klappt schon wie bei den Weltmeistern. Kaum zu glauben, wie schnell die Schweine die ersten Quadratmeter Sonnenblumen und Co umgewühlt haben. Vorallem die abgeschnittenen Sonnenblumen und das gemähte Gras lockt die Schweine zum Wühlen an. Ein wunderbares Naturschauspiel dieses Schweinekino. Auch das hohe Gras nutzen die Schweine nicht nur zum Verstecken sondern auch zum Fressen.

Die Kükenbande und die Lämmerbande hatte dieses Mal die Aufgabe den kleinen bunten Ferkeln Namen auszusuchen. Das war ganz schön schwierig, schließlich sehen die alle sehr unterschiedlich aus und dann durften es auch nur Jungs Namen sein. Schließlich haben wir uns auf Mops, Willi, Moritz, Hans, Franz und Phillip geeinigt.

Hoffen wir doch einmal, dass den Schweinen ihre neuen Namen genauso gut gefallen wie uns.

Die Schweine haben bei diesen heißen Temperaturen eine Matschkuhle bekommen, damit sie sich einen natürlichen Sonnenschutz haben. Auch Schweine können Sonnenbrand bekommen, dagegen hilft Matsch. So suhlen und wälzen sich jetzt unsere Schweine mehrmals täglich im Schlamm und haben eine schwarze Sandkruste auf ihren Flecken. Herrlich dieses Schweineleben auf dem Hof Rehders.

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Goldenes Vlies – kuschlige Wolle

Nach dem unser Schafscherrer Ende April die Wolle der Schafe geschoren hat, wurde die Wolle noch nicht weiter beachtet. Zwischen Ernte und Stroh fahren war es nun an der Zeit mit dem Wolle waschen anzufangen. Wolle waschen ist bei uns reine Handarbeit und kostet ziemlich viel Zeit. Jedes goldene Vlies wird zu nächst ausgebreitet und dann heißt es alle groben Unreinheiten und das viele Stroh und Heu aus der Wolle heraus zupfen. Je nachdem wie viel sich die Schafe im Heu oder Stroh gewälzt haben, je nachdem ist das goldene Vlies sauberer oder schmutziger.

Der erste Arbeitsschritt dauert recht lange, da es hier oft viele kleine Strohteile zu beseitigen gibt. Wenn es erst einmal geschafft worden ist und die Wolle auf den ersten Blick frei von Stroh und Heu ist, geht es in den ersten Wollwaschgang.
Die Wolle wird in einer großen Maurerbütt für 24 Stunden mit klarem kalten Wasser eingeweicht. Das Wasser ist anschlißend ziemlich braun und eignet sich perfekt als Flüssigdünger für die Rosen im Garten.
Nach dem ersten Waschgang im klaren Wasser, kommt nun der Waschgang im Wollwaschmittelwasser. Die Wolle wird vorher zwei bis drei Mal noch klar gespült, damit das erste Einweichwasser auch tatsächlich raus kommt und dann geht es in das Wollwaschmittelwasser. Auch hier bleibt die Wolle für 24 Stunden in dem Wasser liegen. Danach sieht man schon einen deutlichen Unterschied. Die Wolle wird langsam sauber. Zwischen jedem Waschgang wird weiter Stroh und Heu aus der Wolle heraus gesammelt. Es wird tatsächlich immer etwas gefunden, egal wie reinlich bei dem ersten Arbeitsschritt gearbeitet worden ist.

Nachdem die Wolle wieder klar gespült ist, geht es in einen dritten Waschgang mit Essig. Hier wird die Wolle auch wieder 24 Stunden in dem Essigwasser gelassen. Dann nähert sich langsam schon das Ende des Wolle waschens. Die Wolle wird erneut klar gespült und kommt dann zum trocknen auf den Wäscheständer. Hier trocknet die Wolle im Wind und auch hier können immer noch kleine Strohteile gefunden werden, jedoch deutlich weniger als beim ersten Arbeitsschritt.

Die gewaschene Wolle wird nun in verpackt und zum kämmen geschickt. Wir verarbeiten die Wolle unter anderem zu Bettdecken und Babyschlafsäcken. Es ist einfach herrlich unter einer Wollbettdecke zu schlafen. Die Bettdecken sind kuschlig warm und zugleich temperatur- und feuchtigkeitsregulierend. Selbst im warmen Sommer kann unter der selben Wollbettdecke geschalfen werden, da sich die Wolle an das wohlbefinden des Körpers anpasst. Zudem fühlt es sich die Wollbettdecke schwerer an, dadurch gibt die Wollbettdecke einem das Gefühl, dass man gut zudeckt ist. Das Team vom Hof Rehders liebt seine Wollbettdecken und kann jedem nur empfehlen seine eigene Wollbettdecke herstellen zu lassen.

Da wir so überzeugt sind von unseren Wollbettdecken, lassen wir nun auch Babyschlafsäcke aus unserer eigenen Wolle anfertigen. Der Schlafsack hält die Körpertemperatur des Babys konstant und hat alle tollen Eigenschaften, wie die Wollbettdecken.
Gerne können sowohl Bettdecken als auch Babyschlafsäcke bestellt werden. Unsere Schafe liefern jedes Jahr nur eine bestimmte Menge an Wolle, da die Nachfrage sehr hoch ist, kann es passieren, dass die Wollbettdecken und Babyschlafsäcke schnell vergriffen sind. Dafür gibt es jedes Jahr wieder neue Wolle, die wir verarbeiten können.

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Heu für die Tiere – Johannisbeeren für die Kinder

Der Juni bringt Sonne und meistens damit den Sommer. Die Natur explodiert und die ersten Ernten stehen kurz bevor. Im Juni wird unser Gras gemäht und durch die Sonne und den Wind getrocknet. Durch die natürliche Trocknung entsteht nach und nach das getrocknete Gras, was Heu genannt wird. Wir benötigen das Heu, damit die Esel und Schafe im Winter etwas zu fressen haben, wenn das Gras nicht mehr wächst. Für gutes Heu brauchen wir mindestens 5 Tage gutes Wetter, mit viel Sonne und ein wenig Wind. Wir mähen unser Gras in der Regel zweimal im Jahr. Der erste Schnitt im Juni ist der wichtigste, da hier das Gras ideal für das Winterfutter gewachsen ist.
Schon als kleines Kind hat es mir und meinen Schwestern tierisch viel Spaß gebracht über die Heuberge zu springen. Die Heuberge heißen eigentlich Heuschwad und werden zusammen „geharkt“, damit die große Rundballenpresse besser das Heu einsammeln kann. Dafür harken wir mit dem Schwader das Heu zu einem Heuberg zusammen und die Rundballenpresse rollt die Heuberge dann zu einem großen Rundballen zusammen.

Auf die Plätze fertig los! Wer ist zu erst auf der anderen Seite der vielen Heuberge?

Für Groß und Klein ein riesen Spaß. Die Kükenbande konnte gar nicht genug davon bekommen über die Heuberge zu springen. Danach gab es eine kleine Abkühlung im Stall. Nach der Picknickpause ging es dann zu unseren Johannisbeeren. Bei uns auf dem Hof wachsen rote und schwarze Johannisbeeren, die natürlich ideal zum Naschen geeignet sind. Jedes Kind aus der Kükenbande und Lämmerbande durfte eine eigene Schüssel voll mit leckeren Johannisbeeren pflücken. Dabei galt natürlich auch das Motto: „Eine in die Schüssel und eine in den Mund!“ Nach kurzer Zeit waren die Schüsseln voll und die Hände und Gesichter der Kinder ganz rot von dem Saft der Johannisbeeren.

In den Sommerferien geht es für uns in die Erntepause. Die Getreidefelder müssen gedroschen werden und das Stroh zusammen gefahren werden.
Im August treffen sich die Kükenbande und Lämmerbande das nächste Mal auf dem Hof Rehders für neue Abenteuer.

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Summ summ summ…

Die Kükenbande und Lämmerbande hat heraus gefunden, welche Aufgaben eine Imkerin hat und wo und wie Bienen auf dem Hof Rehders leben. Gemeinsam wurde das Imkermaterial unter die Lupe genommen. Von der Beute (dem Haus der Bienen) bis zum Smoker (dieser erzeugt Rauch, damit die Bienen sich in die Beute verkriechen und der Imker besser die Beute betrachten kann). Die Kükenbande und Lämmerbande sind jetzt in Sachen Imkern kleine Profis. Nachdem das ganze Material begutachtet wurde, gab es eine kleine Modenschau. Die Kinder durften den Imkeranzug anprobieren und einige Kinder waren so begeistert von dem Imkeranzug, dass diese in gar nicht wieder ausziehen wollten und sogar während der Picknickpause versucht haben damit zu essen. Auch Bienen wurden unter die Lupe genommen. Die Bienen wurden vorher am Stock eingesammelt. Da Honigbienen nur 21 Tage im Sommer leben, findet man immer wieder tote Bienen an der Beute. Bienen sind sehr saubere Tiere und verlassen die Beute, wenn sie merken, dass ihre 21 Tage vorbei sind. So konnten Bienen gesammelt werden, die die Kinder dann in Becherlupen inspizieren konnten. Wie viele Beine hat eigentlich so eine Biene und haben Bienen auch Haare? Das konnten die Kinder nun alles selbst heraus finden und kleine Bienenforscher werden. Zu einem Bienentag gehört selbstverständlich auch ein Besuch an der Beute. So konnten alle beobachten, wie die Bienen den kostbaren Honig sammeln und in die Beute rein und raus fliegen. Auch entdeckten die Kinder einige Bienen im Garten, wo diese gerade Pollen oder Nektar sammelten. Zum Abschluss durften die Kükenbande und Lämmerbande den Glashütter Frühjahrsblütenhonig und den Glashütter Sommerblütenhonig probieren. Hmm lecker…

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Sommerweide

Der Sommer ist angekommen. Das Gras wächst und die Natur ist grün. Höchster Zeitpunkt, dass unsere Schafe ihre Sommerweide beziehen. Unsere Coburger Fuchsschafe dürfen den ganzen Sommer auf der Weide verbringen. Auf ihrer Weide steht ein Zelt, das sie vor Wind und Regen schützt und dort finden die Schafe auch immer mal etwas Stroh, Heu oder auch Müsli. Die Schafe freuen sich immer sehr, wenn es auf die Sommerweide geht. Schließlich können sie dann 24 Stunden auf der Weide spielen, fressen und in der Sonne liegen.

Der Auszug aus dem Stall war dieses Jahr für die Lämmer besonders spannend. Zur erst haben wir alle Schafe mit ihren Lämmern im Stall gesammelt. Die letzten Wochen waren die Schafe tagsüber auf der Weide und haben nachts im Stall geschlafen. Als alle Schafe im Stall waren, ging die Reise los. Zu erst mussten wir gemeinsam zwischen den Eseln Max und Paul durch gehen. Für die Lämmer die erste Aufregung, die beiden Esel einmal ohne Abtrennung zu sehen. Dann ging es weiter durch die Stallgasse. Dem ein oder anderem Lamm erschien die Stallgasse ziemlich unheimlich, da es etwas dunkler war als draußen in der Sonne. Doch die Mütter und Jährlinge kannten noch den Weg und freuten sich schon auf die Sommerweide. Nach und nach sind die Lämmer dann doch mit gekommen. Anschließend kam das spannende Pferdepaddock. Hier war einiges für die Lämmer zu entdecken. Große Strohnetze, Heuraufe, Pferdeäpfel, neuer Sand und links und rechts ein Grashalm. Dann war es endlich geschafft. Alle Schafe mit ihren Lämmern sind auf der Sommerweide angekommen. Schnell wurde die Weide inspiziert. Das Zelt unter Augenschein genommen und es wurde herumgetobt.

Die Schafe werden bis nun bis zum Winter auf ihrer Sommerweide bleiben und immer wieder ein Stück weiter ziehen, wenn das Gras aufgefressen ist. Über den Sommer fängt die Wolle wieder an zu wachsen, so dass ihre natürliche Winterjacke schon jetzt in der Produktion ist.

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Die Schweine sind los

Jedes Jahr im August ziehen unsere Schweine auf die Gemüsefläche ein. Dieses Jahr dürfen 6 Schweine den Acker um die Gemüsegärten umwühlen und am Ende der Gemüsegartensaison die Reste vom Feld naschen.

Doch bevor die Schweine einziehen können, muss einiges vorbereitet werden. Die Schweine brauchen natürlich eine kuschelige Hütte zum Schlafen und Entspannen, dann eine Fressecke und eine Kotecke. Diese drei Bereiche haben wir den Schweinen gebaut und eingerichtet. Dann musste natürlich noch das Außengehege eingezäunt werden. Damit der Stromzaun nicht zu viel Strom ableitet durch hohes Gras oder Sonnenblumen, wurde der Zaunbereich gemäht. Dann haben wir Schweinemüsli bestellt und die Hütte noch mit frischem Gerstenstroh eingestreut.

Für den Einzug, Mitte August, war also nun alles vorbereitet. Mit dem Pferdeanhänger haben wir unsere sechs Jungs dann geholt. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase machen alle einen guten Eindruck. Die ersten Runden draußen im Außengehege werden auch mit Freude gedreht und wühlen klappt schon wie bei den Weltmeistern.

Die Kükenbande hatte dieses Mal die Aufgabe den kleinen bunten Ferkeln Namen auszusuchen. Das war ganz schön schwierig, schließlich sehen die alle sehr unterschiedlich aus und dann durften es auch nur Jungs Namen sein. Schließlich haben wir uns auf Lasse, Moritz, Bruno, Flecki, Hans und Franz geeinigt.

Hoffen wir doch einmal, dass den Schweinen ihre neuen Namen genauso gut gefallen wie uns.

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Sommerhonig

Die letzten Wochen waren nicht nur wir fleißig auf unseren Feldern und haben Getreide geerntet, Stroh eingefahren und Heu zusammen gefahren. Auch unsere Bienen waren sehr fleißig und haben leckeren Sommerhonig produziert.

Die Bienen fliegen bei Sonnenschein viele verschiedene Blüten an, bei uns in der näheren Umgebung haben vor allem die Linden, Sonnenblumen, Rosen und verschiedene Sommerblumen geblüht. Die Bienen saugen den Nektar der Blüten auf und transportieren diesen zum Bienenstock. Da die Bienen immer mehrere Blüten einer Pflanze auf dem Weg zurück anfliegen, bestäuben sie automatisch die Blumen. Ist die Biene mit dem Nektar im Bienenstock wieder angekommen, wird dieser Nektar in die Honigwaben eingespeichert. Durch einen speziellen Prozess der Bienen reift der Nektar langsam zu köstlichsten Honig heran. Hierbei sinkt der Wassergehalt auf ca. 18 %. Sobald der Honig fertig gestellt worden ist, verdeckelt die Biene den Honig mit Hilfe einer luftdichten Wachsschicht. Diese Wachsschicht zeigt uns, dass der Honig erntereif ist.

Um nun den Honig zu ernten, entnehmen wir die verdeckelten Honigwaben aus dem Bienenstock und fegen ganz sanft die Bienen von der Wabe herunter. Anschließend müssen wir die Wachsschicht wieder entfernen, damit der Honig heraus läuft. Die entdeckelten Honigwaben werden in eine Honigschleuder eingehangen, damit der Honig ganz behutsam aus den Waben heraus laufen kann.
Der Honig wird in großen Eimern gesammelt, bis dieser dann in unsere Gläser abgefüllt werden kann.

Unsere Bienen waren dieses Jahr sehr fleißig, wir haben leckeren goldgelben Glashütter Frühjahrsblüten Honig geerntet und auch schon süßen etwas dunkleren Glashütter Sommerblüten Honig geerntet. Beide Sorten sind köstlich und können noch bei uns käuflich erworben werden. Dazu bitte eine Mail schicken an: krehders@wtnet.de

 

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Karotten, Kartoffeln und ein Tippi

Die Sommerferien sind zu Ende und mit ihr auch die Pause im Gemüsegarten. Das junge Gemüse war wieder fleißig im Garten. Nach 6 Wochen Sommerferien musste erst einmal geguckt werden, was sich alles verändert hat. „Wo wuchs noch einmal was?“, „Hier ist ja ganz schön viel Unkraut…“, „Hä…? Ist das hier unser Garten?“. Doch schnell waren die Unklarheiten beseitigt und es konnte los gegärtnert werden.

Schließlich mussten die Kartoffeln wieder gefunden und ausgebuddelt werden. Die Karotten konnten durch das Kraut schnell gefunden werden. Auch der Porree konnte sich vor den Gemüsedetektiven nicht verstecken und wurde geerntet. Die Ackerbohnen waren schon am Stängel getrocknet, so konnte Hülse für Hülse ganz leicht ausgebrochen werden.

Doch dieses Mal wurden die Gemüsekinder die ganze Zeit genaustens beobachtet. Die Schweine Hans, Franz, Gustav, Karl und Otto gesellten sich zu den Kindern und beobachteten aus sicherer Entfernung und von der anderen Seite des Zaunes ganz genau was die Kinder im Beet so machten. Vielleicht fällt ja das ein oder andere ins Schweinegehege. Doch die Kinder ließen sich nicht beirren und alles wurde im Ernteeimer gesammelt. Durch die viele Sonne entschieden sich die Kinder noch ein Tippi aus den Bambusstäben und verschiedenen Gräsern zu bauen. Nach vollendetem Werk konnte endlich im Schatten der großen Eichen Picknick gemacht werden.

Und weil die Schweine dann doch ziemlich interessant waren, widmten wir uns den Schweinen noch sehr ausgiebig. Doch zu erst sammelten wir Schweinebonbons und beobachteten die fünf Schweine. Schließlich sieht man ja nicht alle Tage Schweine und wer weiß, ob die nicht doch auch gerne mal in den Schuh beißen. Nach anfänglicher Skepsis stapften die Kinder alle durch das Hygienebad (damit keine Krankheiten zu den Schweinen gelangen und die Schuhe desinfiziert sind) und kletterten auf die Schweinehütten. Von dieser sicheren Position aus konnten die Schweine noch besser beobachtet und mit Schweinebonbons verwöhnt werden.

Der Korb war nach diesem aufregenden Tag nicht nur mit vielen Erfahrungen voller, sondern natürlich auch wieder mit frischem und leckerem Gemüse.