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Ferkelei auf dem Hof Rehders

Jedes Jahr im August ziehen unsere Schweine auf die Gemüsefläche. Dieses Jahr dürfen 6 Schweine den Acker um die Gemüsegärten umwühlen und am Ende der Gemüsegartensaison die Reste vom Feld naschen.

Doch bevor die Schweine einziehen können, muss einiges vorbereitet werden. Die Schweine brauchen natürlich eine kuschelige Hütte zum Schlafen und Entspannen, dann eine Fressecke und eine Kotecke. Diese drei Bereiche haben wir den Schweinen gebaut und eingerichtet. Dann musste natürlich noch das Außengehege eingezäunt werden. Damit der Stromzaun nicht zu viel Strom ableitet durch hohes Gras oder Sonnenblumen, wurde der Zaunbereich gemäht. Dann haben wir Schweinemüsli bestellt und die Hütte noch mit frischem Gerstenstroh eingestreut.

Für den Einzug war also nun alles vorbereitet. Mit dem Pferdeanhänger haben wir unsere sechs Jungs dann geholt. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase machen alle einen guten Eindruck. Die ersten Runden draußen im Außengehege werden auch mit Freude gedreht und wühlen klappt schon wie bei den Weltmeistern. Kaum zu glauben, wie schnell die Schweine die ersten Quadratmeter Sonnenblumen und Co umgewühlt haben. Vorallem die abgeschnittenen Sonnenblumen und das gemähte Gras lockt die Schweine zum Wühlen an. Ein wunderbares Naturschauspiel dieses Schweinekino. Auch das hohe Gras nutzen die Schweine nicht nur zum Verstecken sondern auch zum Fressen.

Die Kükenbande und die Lämmerbande hatte dieses Mal die Aufgabe den kleinen bunten Ferkeln Namen auszusuchen. Das war ganz schön schwierig, schließlich sehen die alle sehr unterschiedlich aus und dann durften es auch nur Jungs Namen sein. Schließlich haben wir uns auf Mops, Willi, Moritz, Hans, Franz und Phillip geeinigt.

Hoffen wir doch einmal, dass den Schweinen ihre neuen Namen genauso gut gefallen wie uns.

Die Schweine haben bei diesen heißen Temperaturen eine Matschkuhle bekommen, damit sie sich einen natürlichen Sonnenschutz haben. Auch Schweine können Sonnenbrand bekommen, dagegen hilft Matsch. So suhlen und wälzen sich jetzt unsere Schweine mehrmals täglich im Schlamm und haben eine schwarze Sandkruste auf ihren Flecken. Herrlich dieses Schweineleben auf dem Hof Rehders.

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Gemüseland – Schweineparadies

Ist es denn wirklich schon Winter und die Gartensaison für die Gemüsegärtner vorbei? Jedes Jahr gehen die Gemüsegärtner Ende Oktober in den Winterschlaf. Zu diesem Zeitpunkt sind die Gemüsegärten soweit abgeerntet und die Fläche wird wieder aufgeräumt. Nun ist bis Ende April Winterpause. Erholung für den Gärtner, Zeit um das geerntete Gemüse zu verarbeiten und vor allem zu verzehren. Im Frühjahr geht es dann wieder von vorne los. Wir saen verschiedene Gemüsesorten und die Gärtner dürfen wieder ernten, gießen und Unkraut jäten.

Was für die einen der Startschuss für den Winterschlaf ist, ist für die anderen der Startschuss für die Hauptsaison. Unsere Schweine dürfen ab dem Zeitpunkt des Saisonabschluss ins Gemüseparadies und die ganze Fläche durch wühlen.

Seit August leben unsere sechs Schweine Lasse, Moritz, Bruno, Hans,  Franz und Fleckie auf dem kleinen Stück neben den Gemüsegärten. Die Jungs sind schon ordentlich gewachsen und haben das kleine Stück Erde schon sehr gut durch gewühlt. Nun war es an der Zeit, dass die Schweine das ganze Stück bekommen. Doch zunächst mussten natürlich noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Damit der Elektrozaun auch um die ganze Fläche gesteckt werden kann und nichts an dem Elektrozaun ankommt oder ableitet, musste mit unserem Mulcher außen herum gefahren werden, um damit alle großen Pflanzen klein zu schneiden. Der Mulcher funktioniert ähnlich wie ein Rasenmäher, nur das er deutlich größer ist und alles was dieser klein schneidet/häckselt auf der Fläche liegen bleibt. Nachdem Platz für den Zaun geschaffen worden ist, konnte der alte Zaun abgebaut werden. Das nutzten die Schweine selbstverständlich schon aus um die Fläche zu erkunden. Währenddessen wurde der neue Elektrozaun wieder aufgebaut. Es gibt um die gesamte Fläche noch einen eingewachsenen Wildschutzzaun, so dass die Schweine nicht weglaufen können. Um den neuen Zaun zu ziehen und alle anderen Dinge vorzubereiten, brauchen wir immer einen ganzen Vormittag.

Nun leben die sechs Schweine im Gemüseparadies und wühlen in der Erde. Es ist immer wieder herrlich zu beobachten, wenn die Schweine von ganz unten die ca. 250 Meter nach oben rennen. Trotz des vielen Gemüse und anderen Leckereien bekommen die Schweine noch ihr Müsli, damit sie mit allen Mineralstoffen und Vitaminen versorgt sind. So können die Schweine jetzt ihren Tag selbst gestalten und wenn sie möchten den ganzen Tag in der Erde wühlen. Am liebsten verstecken sich die Sechs zwischen den großen Sonnenblumen, so dass wir sie häufig suchen dürfen. Meistens kommen sie jedoch angerannt, wenn sie uns mit dem Müslieeimer hören.

Die Schweine wühlen jetzt nach Herzenslust draußen und finden alle Gartenschätze, die die Gemüsegärtner nicht geerntet haben oder vergessen wurden. Durch den heißen und trockenen Sommer tragen die Eichen sehr viele Eicheln, so dass die Schweine jeden Tag eine große Portion Eicheln extra bekommen. Was für ein Festschmaus.

 

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Die Schweine sind los

Jedes Jahr im August ziehen unsere Schweine auf die Gemüsefläche ein. Dieses Jahr dürfen 6 Schweine den Acker um die Gemüsegärten umwühlen und am Ende der Gemüsegartensaison die Reste vom Feld naschen.

Doch bevor die Schweine einziehen können, muss einiges vorbereitet werden. Die Schweine brauchen natürlich eine kuschelige Hütte zum Schlafen und Entspannen, dann eine Fressecke und eine Kotecke. Diese drei Bereiche haben wir den Schweinen gebaut und eingerichtet. Dann musste natürlich noch das Außengehege eingezäunt werden. Damit der Stromzaun nicht zu viel Strom ableitet durch hohes Gras oder Sonnenblumen, wurde der Zaunbereich gemäht. Dann haben wir Schweinemüsli bestellt und die Hütte noch mit frischem Gerstenstroh eingestreut.

Für den Einzug, Mitte August, war also nun alles vorbereitet. Mit dem Pferdeanhänger haben wir unsere sechs Jungs dann geholt. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase machen alle einen guten Eindruck. Die ersten Runden draußen im Außengehege werden auch mit Freude gedreht und wühlen klappt schon wie bei den Weltmeistern.

Die Kükenbande hatte dieses Mal die Aufgabe den kleinen bunten Ferkeln Namen auszusuchen. Das war ganz schön schwierig, schließlich sehen die alle sehr unterschiedlich aus und dann durften es auch nur Jungs Namen sein. Schließlich haben wir uns auf Lasse, Moritz, Bruno, Flecki, Hans und Franz geeinigt.

Hoffen wir doch einmal, dass den Schweinen ihre neuen Namen genauso gut gefallen wie uns.

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Abenteuer Bauernhof

Es ist Ende Januar, das erste Schulhalbjahr ist zu Ende. Es gab Zeugnisse und damit ist die Abenteuer Bauernhof AG zu Ende.

Es war ein spannendes Halbjahr mit beiden Grundschulen. Wir haben viele große und kleine Abenteuer erlebt.
Die Esel haben sich immer gefreut, wenn die Kinder etwas besonderes mit ihnen gemacht haben, wie Brennessel pflücken oder den Stall mit Kreide verschönert.
Für die Kinder waren die Hühner ein besonderes Erlebnis. Hühner streicheln, frische warme Eier aus dem Nest holen und die Hühner mit der Hand füttern. Auch die Schweine und Schafe haben sich immer wieder über einen Besuch gefreut.
In der Strohburg wurde nicht nur einmal getobt und um die Wildvögel haben wir uns auch gekümmert.
Es waren so viele schöne Abenteuerstunden mit den Kindern auf dem Hof und damit das nicht in Vergessenheit gerät, durften die Kinder ihr eigenes Schild gestalten.
Natürlich gehört zum Abschied auch eine ausgiebige Tierrunde mit viel Kuscheleinheiten.

Es war ein schönes Halbjahr mit beiden Abenteuer Bauernhof Gruppen. Ich freue mich auf das nächste Halbjahr mit vielen bunten Abenteuern.

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November – trist und langweilig?

Aber doch nicht auf dem Hof Rehders! Die Abenteuer Bauernhof Kinder haben im November eine Menge erlebt.
Wir haben gebastelt und getobt, die Tiere verwöhnt und ganz neben bei den tristen und langweiligen November vergessen.

 

Wir haben die Weideschweine besucht. Gemeinsam haben wir den Zaun kontrolliert und nach Ackerschätzen gesucht. Den Schweinen ein Bett aus Heu gebaut und die Schweine gestreichelt. Sie lieben es gekrauelt zu werden. Auch ganz viel Gemüse haben wir noch auf dem Acker gefunden. Nicht nur für die Schweine ein Festschmaus.

Im Stall wurde endlich eine kleine Strohburg errichtet, so können nun die Esel beobachtet und im Stroh gespielt werden. Ein riesen Spaß von den Strohballen zu rutschen und immer wieder neue Höhlen zu bauen.

Wir haben uns nicht nur um die Schweine gekümmert, sondern auch Vogelfutter hergestellt. Aus verschiedenen Körnern wie Sonnenblumen, Hirse und Haferflocken wurden mit Margarine wunderschöne Meisenknödel oder hübsche Figuren. Eine ziemlich matschige Angelegenheit, doch das Ergebnis überzeugte alle, vor allem die Vögel.
Das selbst hergestellte Vogelfutter durfte mit nach Hause genommen werden, so dass nun im heimischen Garten die Vögel beobachtet werden können.

Eier einsammeln, mit einem Huhn kuscheln und Hühner füttern stand im November auch noch auf dem Plan. Somit wurde gemeinsam das Hühnermobil sauber gemacht und die Hühner mit neuer Einstreu, warmen Wasser, leckeren Futter und neuem Grasstück verwöhnt. Doch bei dem Zaun umstecken, huschten glatt vier Hühner aus dem Zaun heraus. Zum Glück erwiesen sich die Kinder als Hühnerflüsterer und konnten alle Hühner wieder heil in ihr Gehege zurück bringen – was für ein Glück!

Ein toller, spaßiger, aufregender und fröhlicher November ist zu Ende gegangen. Dieser November war für die Abenteuer Bauernhof Kinder überhaupt nicht trist und langweilig. Wenn es dann doch einmal zu kalt wurde, gab es heißen Kakao im Strohkreis. Wie schön der November doch sein kann…

 

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frischer Apfelsaft

Es ist Herbst, stürmischer und leider auch regnerischer Herbst. Doch bei uns auf dem Bauernhof gibt es trotzdem eine Menge zu entdecken. Schließlich werden die Äpfel langsam reif und können zu tollen Leckereien verarbeitet werden.

Das viele Fallobst wurde in einer großen Kiste gesammelt und nun war es an der Zeit, dass die Bauernhofkinder die Äpfel zu Apfelsaft verarbeiten.
Zu erst musste die fachmännische Apfelsaftstraße aufgebaut werden. Eine Waschanlage, bestehend aus einem Eimer, ganz viel Wasser und einem Handtuch. An die Waschanlage schloß sich der Schneidetisch an. Flinke kleine Hände viertelten die Äpfel und die Qualitätsbeauftragten sorgten dafür, dass die braunen Stellen oder Wurmlöcher raus geschnitten wurden. Die kräftigsten und stärksten Kinder zerhackten dann die Äpfelviertel in einer Art Apfelwolf in kleine Teile. Diese kleinen Apfelstücke wurden dann zur Apfelsaftpresse getragen und in das große Fass gefüllt. Hier musste gekurbelt werden, damit aus den kleinen Apfelstücken leckerster Apfelsaft entstehen konnte.

Selbstverständlich lief die Apfelsaftstraße so gut, dass alle Bauernhofkinder am Ende einen Becher frischen Apfelsaft trinken konnten. Für die Bauernhofkinder war es eine neue Erfahrung. Das erste mal Apfelsaft selbst hergestellt und dann schmeckte dieser frische Apfelsaft noch super lecker. Da war das Geschrei groß, als der Apfelsaft nach so viel Arbeit schon wieder leer getrunken war.

Der übrig gebliebene Apfelmost wurde natürlich nicht in den Müll gekippt. Die Schweine haben sich über einen kleinen Nachmittagssnack sehr gefreut. Und auch die Esel Max und Paul haben ihren Abendbroteimer sehr sorgsom ausgeleckt. So hatten nicht nur die Kinder Spaß am Apfelsaft machen, sondern auch die Tiere bei der Apfelresteverwertung.

Ob wir noch ein zweites Mal Apfelsaft machen werden? Es gibt ja noch so viel andere tolle Dinge auf dem Hof Rehders zu erkunden, dass wir beim nächsten Mal wohl etwas anderes machen werden.

 

 

 

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Die Bauernhofbande!

Jeden Mittwoch trifft sich die Bauernhofbande auf Hof Rehders. Es warten immer wieder kleine und große Abenteuer auf uns. Vorallem jetzt im Herbst ist es spannend, wie sich die Natur verändert. Die Bäume lassen langsam ihre bunten Blätter fallen, wir finden überall Schweinebonbons und die Matschpfützen laden zum Spielen ein. Wir kümmern uns abwechselnd um die Tiere auf dem Hof Rehders. Die Hühner, Schafe und Schweine sind immer spannend zu beobachten. Und all unsere Tiere werden während der Bandenzeit sehr gerne gestreichelt. Doch die meiste Zeit verbringen wir bei den beiden Eseln Max ud Paul. Streicheln, kuscheln, putzen und füttern steht hier jeden Mittwoch an. Wenn wir Zeit finden, dann können die beiden Eseljungs noch über den Sandplatz geführt werden.

Je nach Jahreszeit plündern wir den Gemüsegarten oder gehen in die Strohscheune zum Toben. Es wird also nie langweilig und es gibt immer eine spannende Entdeckungsreise auf dem Hof Rehders.

Die Bauernhofbande ist für Kinder ab 5 Jahren. Bei vielen Abenteuern und Entdeckungsreise darf während unserer Bandenzeit natürlich auch ein Picknick nicht fehlen. Meistens suchen wir uns ein schönes Plätzchen auf der Weide, auf dem Sandplatz oder im gemütlichen Strohkreis.
Wer nun also Lust hat jeden Mittwoch von 15-18 Uhr mit zu der Bauernhofbande zu kommen, den Bauernhof Rehders spielerisch zu erkunden und immer wieder große und kleine Abentuer zu erleben, darf sich gerne anmelden.
Hof Rehders – 0160/5667866 – krehders@wtnet.de
Kostenfaktor: 15 €/ Bandenzeit*
* bei Erwerb der Bandenkarte gibt es einen Rabatt

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Geburtstag ist nur…

… einmal im Jahr. Umso aufregender ist es den Geburtstag auf unserem Bauernhof zu feiern.

Diesen September haben gleich drei Geburtstagskinder das Vergnügen ihren Geburtstag auf dem Hof Rehders zu feiern. Es gibt immer viel zu entdecken. Nach einer kleinen Begrüßungsrunde werden erst einmal die Geschenke im Strohkreis ausgepackt. Der Geburtstagstisch mit Muffins, Keksen, Naschis und regionalem Obst bleibt auch nicht lange unversehrt und es wird nach herzenslust gegessen.

So gut gestärkt kann es zur Tierrunde gehen. Erst zu den Schweinen, die grunzen fröhlich vor sich hin und freuen sich immer über Aufmerksamkeit. Meistens springt dann auch immer eine Kleinigkeit zu Essen für die fünf Schweine heraus. Ein kleiner Abstecher in die Strohhalle. Toben – toben – toben. Ausgepowert geht es wieder zurück in den Stall. Die weiteren Tiere müssen ja noch entdeckt werden. Die Schafe begrüßen uns mit lautem „gemäcker“ und wackeln vor Freude mit dem Schwanz. Sie lieben es gekrault zu werden und dabei ist die Wolle immer so schön weich. Neben an gackern die Hühner und verlangen nach leckerem Löwenzahn von den Kindern. Das ist natürlich kein Problem. Schnell einige Blätter Löwenzahn gepflügt und durch den Zaun die bunte Hühnerscharr füttern. Vielleicht findet sich auch noch irgendwo ein Ei?

Zum Schluss geht es zu den Eseln. Max und Paul freuen sich immer, wenn die Kinder sie putzen, kuscheln und kraueln. Schließlich freuen sich nicht nur die Kinder über so viel tierliebe.

Und dann ist es schon fast wieder Zeit zu gehen. Der Kindergeburtstag vergeht immer viel zu schnell und kaum ist dieser gestartet. ist es schon wieder zu Ende. Jeder Kindergeburtstag ist anders, jeder Kindergeburtstag ist wieder ein neues Abenteuer.

Wir freuen uns sehr, dass wir helfen können den Kindergeburtstag ein stückweit unvergesslich zu machen. Und versuchen viele Wünsche des Geburtstagskindes zu erfüllen.

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Karotten, Kartoffeln und ein Tippi

Die Sommerferien sind zu Ende und mit ihr auch die Pause im Gemüsegarten. Das junge Gemüse war wieder fleißig im Garten. Nach 6 Wochen Sommerferien musste erst einmal geguckt werden, was sich alles verändert hat. „Wo wuchs noch einmal was?“, „Hier ist ja ganz schön viel Unkraut…“, „Hä…? Ist das hier unser Garten?“. Doch schnell waren die Unklarheiten beseitigt und es konnte los gegärtnert werden.

Schließlich mussten die Kartoffeln wieder gefunden und ausgebuddelt werden. Die Karotten konnten durch das Kraut schnell gefunden werden. Auch der Porree konnte sich vor den Gemüsedetektiven nicht verstecken und wurde geerntet. Die Ackerbohnen waren schon am Stängel getrocknet, so konnte Hülse für Hülse ganz leicht ausgebrochen werden.

Doch dieses Mal wurden die Gemüsekinder die ganze Zeit genaustens beobachtet. Die Schweine Hans, Franz, Gustav, Karl und Otto gesellten sich zu den Kindern und beobachteten aus sicherer Entfernung und von der anderen Seite des Zaunes ganz genau was die Kinder im Beet so machten. Vielleicht fällt ja das ein oder andere ins Schweinegehege. Doch die Kinder ließen sich nicht beirren und alles wurde im Ernteeimer gesammelt. Durch die viele Sonne entschieden sich die Kinder noch ein Tippi aus den Bambusstäben und verschiedenen Gräsern zu bauen. Nach vollendetem Werk konnte endlich im Schatten der großen Eichen Picknick gemacht werden.

Und weil die Schweine dann doch ziemlich interessant waren, widmten wir uns den Schweinen noch sehr ausgiebig. Doch zu erst sammelten wir Schweinebonbons und beobachteten die fünf Schweine. Schließlich sieht man ja nicht alle Tage Schweine und wer weiß, ob die nicht doch auch gerne mal in den Schuh beißen. Nach anfänglicher Skepsis stapften die Kinder alle durch das Hygienebad (damit keine Krankheiten zu den Schweinen gelangen und die Schuhe desinfiziert sind) und kletterten auf die Schweinehütten. Von dieser sicheren Position aus konnten die Schweine noch besser beobachtet und mit Schweinebonbons verwöhnt werden.

Der Korb war nach diesem aufregenden Tag nicht nur mit vielen Erfahrungen voller, sondern natürlich auch wieder mit frischem und leckerem Gemüse.