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Zeit für …

Diese Woche sollten eigentlich die Jahreszeitenkurse und der erste Schnullerbandentermin starten. Doch durch die Corona Pandemie haben wir alles um 4 Wochen geschoben. Normalerweise stecken wir im April voller Vorbereitung für die Kurse, es wird geplant, eingekauft und organisiert. Dieses Jahr haben wir zwar etwas geplant und organisiert aber deutlich mehr Zeit, um noch andere Dinge anzuschieben.

Die Lämmer sind alle geboren und fit. Es ist jedes Jahr wieder ein Wunder, wenn die gesunden Lämmer auf die Welt kommen und jeden Tag ein Stück größer werden. Mittlerweile springen sie draußen um die Wette und halten sowohl ihre Muttern als auch uns ordentlich auf Trab. Wir haben dieses Jahr auch wieder Drillinge bekommen, so dass wir Flaschenlämmer versorgen dürfen.

Winnipeg freut sich über die Flasche. Als Drilling bekommt man nicht immer die Zitze von Mama.

Auch haben wir geplant mit den Kindern Bäume zu pflanzen. Wir haben uns bei der Stadt Norderstedt um einen Kirschbaum beworben und sehr gefreut, dass wir einen Baum bekommen haben. Nun steht der Baum eingepflanzt auf unserem Hof. Leider ohne Hilfe von den Kindern. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr gemeinsam Kirschen zu naschen.

Ein prächtiger Kirschbaum ziert nun die Knabberhecke auf unserem Bauernhof.

Außerdem bauen wir fleißig um. Auf unserer neuen Übersichtkarte:
https://hofrehders.com/wo-ist-was/
kann man die „Klüterkammer“ schon sehen. Was das ist und was dort gemacht werden kann, verraten wir, wenn es soweit ist. Erst einmal muss geplant, abgerissen und gebaut werden. Wir hoffen, dass wir diesen Sommer noch die Klüterkammer einweihen können. Es bleibt also spannend bei uns auf dem Hof.

Nebenbei ist auf dem Feld auch ordentlich etwas los. Die Pflanzen brauchen Dünger damit sie groß und kräftig werden, schließlich wollen wir im Sommer Getreide und Stroh ernten. Auch die Gemüsegartensaison beginnt bald. Das Feld muss vorbereitet und die Jungpflanzen und das viele Saatgut in die Erde gebracht werden.

Trotzdem freuen wir uns schon wieder darauf, die vielen tollen Erlebnisse auf unserem Bauernhof mit den Kindern zu teilen.

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Auf auf in den Frühling!

Die letzten Wochen war es etwas stiller und ruhiger, wir haben viel geplant, gewerkelt und die Ruhe der Wintertage genoßen.

Kuschelstunde mit den Schafen und Eseln. Der Norwerger Pulli stammt aus eigener Wolle.

Jetzt starten wir in den Frühling und freuen uns auf viele tolle Aktionen auf unserem Bauernhof. Bevor unsere Jahreskurse und die Schnullerbande im April starten, gibt es unser Angebot für die Osterferien: Ferienabenteuer Bauernhof. Wir werden den Vormittag bis 14 Uhr mit den Kindern auf unserem Bauernhof verbringen und gemeinsam viele Abenteuer erleben.

https://hofrehders.com/angebote/ferienabenteuer-bauernhof/

Die Vorbereitungen für die anstehende Lammzeit starten auch schon langsam. Wir sind ganz gespannt wann Vinny, Malou, Murmel und Molly ihre Lämmer auf die Welt bringen. Und die Esel freuen sich auf die ersten Spaziergänge mit Sonnenschein durch die Feldmarkt. Die Hühner haben im Februar stark unter dem vielen Regen gelitten und können den warmen Frühling kaum noch erwarten. Die Bienen werden auch durch die ersten Sonnenstrahlen schon aus ihrer Winterruhe geholt und fliegen die ersten Blüten an.

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Sommerweide

Der Sommer ist angekommen. Das Gras wächst und die Natur ist grün. Höchster Zeitpunkt, dass unsere Schafe ihre Sommerweide beziehen. Unsere Coburger Fuchsschafe dürfen den ganzen Sommer auf der Weide verbringen. Auf ihrer Weide steht ein Zelt, das sie vor Wind und Regen schützt und dort finden die Schafe auch immer mal etwas Stroh, Heu oder auch Müsli. Die Schafe freuen sich immer sehr, wenn es auf die Sommerweide geht. Schließlich können sie dann 24 Stunden auf der Weide spielen, fressen und in der Sonne liegen.

Der Auszug aus dem Stall war dieses Jahr für die Lämmer besonders spannend. Zur erst haben wir alle Schafe mit ihren Lämmern im Stall gesammelt. Die letzten Wochen waren die Schafe tagsüber auf der Weide und haben nachts im Stall geschlafen. Als alle Schafe im Stall waren, ging die Reise los. Zu erst mussten wir gemeinsam zwischen den Eseln Max und Paul durch gehen. Für die Lämmer die erste Aufregung, die beiden Esel einmal ohne Abtrennung zu sehen. Dann ging es weiter durch die Stallgasse. Dem ein oder anderem Lamm erschien die Stallgasse ziemlich unheimlich, da es etwas dunkler war als draußen in der Sonne. Doch die Mütter und Jährlinge kannten noch den Weg und freuten sich schon auf die Sommerweide. Nach und nach sind die Lämmer dann doch mit gekommen. Anschließend kam das spannende Pferdepaddock. Hier war einiges für die Lämmer zu entdecken. Große Strohnetze, Heuraufe, Pferdeäpfel, neuer Sand und links und rechts ein Grashalm. Dann war es endlich geschafft. Alle Schafe mit ihren Lämmern sind auf der Sommerweide angekommen. Schnell wurde die Weide inspiziert. Das Zelt unter Augenschein genommen und es wurde herumgetobt.

Die Schafe werden bis nun bis zum Winter auf ihrer Sommerweide bleiben und immer wieder ein Stück weiter ziehen, wenn das Gras aufgefressen ist. Über den Sommer fängt die Wolle wieder an zu wachsen, so dass ihre natürliche Winterjacke schon jetzt in der Produktion ist.

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Schafschur auf dem Hof Rehders

Im Winter mussten wir uns überlegen, wann der perfekte Zeitpunkt sein wird, um unsere Schafe von der Wolle zu befreien. Letztes Jahr war der Frühling ab Mitte April sehr warm und wenig Regen. Da haben die Schafe schon ab Mitte April ordentlich in ihrer dicken Wolle geschwirtzt. Dieses Jahr entschieden wir uns die Schafe Ende April/Anfang Mai zu scheren. So kam unser Schafscherrer an einem Montag morgen zu uns. Es war ein kalter Montag morgen, da es noch einige Tage wieder kühler werden sollte. Doch Termin ist Termin und umlegen geht so schnell nicht mehr. Die Schafe wurden geschorren und haben ihre Wolle ablegen können. Unsere Coburger Fuchsschafe werden einmal im Jahr gescherrt. Dabei verlieren sie fast die Hälfte ihres Körperumfanges. Die Wolle wird ganz vorsichtig mit der Scherrmaschine abgeschnitten. Das tut den Schafen überhaupt nicht weh und meistens freuen sie sich, dass es endlich nicht mehr so warm ist. Am ersten Tag ist es immer noch sehr ungewohnt. Die Lämmer müssen sich erst einmal an das Aussehen ihrer Mutter gewöhnen. Schon komisch – keine Wolle unter der sich versteckt werden kann. Dafür kommen die Lämmer nun umso besser an das Euter und können somit besser trinken.
Auch die Esel sind jedes Jahr aufs neue wieder irritiert, wenn die Schafe plötzlich keine Wolle mehr haben. Aufgrund der kalten Temperaturen und den nassen Wetter bleiben die Schafe jetzt wieder länger im Stall und kommen nur bei strahlendem Sonnenschein auf die Weide, damit sie keine Erkältung bekommen.

Aus der wertvollen Wolle stellen wir Bettdecken und eigenes Wollgarn her, um Kleidungsstücke zu stricken. Es ist einfach herrlich unter der  Wolle der eigenen Schafe zu schlafen oder Kleidung von der Wolle der eigenen Schafe zu tragen.

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Saisonstart für die Jahreskurse

Endlich geht es los. Der Frühling ist mitten in seiner Pracht und entfaltet sich jeden Tag ein wenig mehr. Die Bäume werden grün, das Gras wächst, die Tiere kommen alle langsam auf die Weide und der Löwenzahn blüht. Die Natur ist erwacht und somit auch die Kükenbande und Lämmerbande. In unseren Jahreskursen erleben wir alle 2 Wochen spannende Abenteuer auf dem Hof Rehders. Wir kümmern uns gemeinsam um die Tiere und graben den Acker für Kartoffeln um. Die Kükenbande und die Lämmerbande durfte sich beim ersten Treffen den Hof Rehders ganz genau anschauen. Zu erst den großen Stall, was hier nicht alles so steht und wozu die vielen Gerätschaften doch gebraucht werden.


Dann ging es zu den Tieren. Die Hühner wurden gefüttert und beobachtet, die Esel gestreichelt und gekuschelt und natürlich auch die Schafe und Lämmer. In der Treckerscheune hat sich auch viel getan und es gab sogar noch Zeit im Stroh zu spielen. Einfach herrlich so ein Nachmittag auf dem Bauernhof. Auch die Schweinehütten wurden ganz genau untersucht und inspiziert. Die Schweine werden erst im August in den Gemüsegarten ziehen. Im Gemüsegarten angekommen haben wir uns das Feld angeguckt und werden unsere eigenes kleines Stück noch beziehen.

Nach dieser großen Entdeckungstour auf dem Hof Rehders war der erste Nachmittag schon fast vorbei. Es wurde noch das Abendbrot für die Tiere vorbereitet und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Zum Glück kommt die Kükenbande und die Lämmerbande nun alle 2 Wochen auf den Hof Rehders, um noch mehr spannende Abenteuer zu erleben.
Wir freuen uns schon.

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Willkommen kleine Wunder (:

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Es ist einfach jedes Jahr wieder unglaublich. Nach 150 Tagen erblicken unsere kleinen dunklen Lämmer das Licht der Welt. Was die Natur doch alles so erschaffen kann. Ich kann mich noch gut an die Geburt von Molly und Murmel (geboren März 2018) erinnern, und nun kommen schon die nächsten Lämmer auf die Welt. Unser Bock hat ganze Arbeit geleistet und alle unsere vier Coburger Fuchsschafe sind bzw. waren trächtig.
Schafe sind ungefähr 150 Tage lang trächtig (schwanger), bevor sie ihre Lämmer auf die Welt bringen. In den meisten Fällen bekommen Schafe Zwillinge.
Malou und Umami haben jeweils zwei gesunde Lämmer auf die Welt gebracht, passend zum Frühlingsanfang haben die beiden gelammt. Jetzt warten wir noch gespannt auf die Lammung von Toffee und Vinny.

Malou hat ein Pärchen geboren, die beiden heißen Néné und Stubbe, Umamis Lämmer heißen Urmel und Ura. Zur zeit genießen die Mütter mit ihren Lämmern noch ein wenig Abgeschiedenheit in den Ablammbox, damit sich Aue (Mutter) und Lämmer (Kinder) aneinander gewöhnen. Beide Schafe kümmern sich fürsorglich um ihre Lämmer. Nach der anstrengenden Geburt werden die Lämmer von der Mutter abgeleckt, damit das Fruchtwasser aus der Wolle verschwindet und die Lämmer trocken werden. Zudem werden die Kleinen auch stimuliert auf zustehen und das Euter auf zu suchen. Schafe haben ein Euter mit zwei Zitzen. Nach der Geburt müssen die Lämmer in den ersten 2 Lebensstunden möglichst 100 ml – 200 ml Biestmilch trinken.

Was ist Biestmilch? Biestmilch ist voller Immunabwehrkräfte, voller Vitamine, voller Mineralien, Wachstumsfaktoren und Aminosäuren. Durch die Biestmilch wird die Immunabwehr der Lämmer unterstützt. Die Biestmilch wird allerdings nur die ersten Tage von dem Schaf produziert, daher ist es sehr wichtig, dass die Lämmer gleich nach der Geburt viel trinken und ihre Abwehrkräfte gestärkt werden.

Die Lämmer, bleiben jetzt ein paar Tage mit ihrer Mutter in der Ablammbox alleine, um sich auf der Welt zu Recht zu finden. Später geht es dann gemeinsam mit der Schafherde auf die Weide. Schon jetzt springen, toben, rennen, hüpfen und klettern die Lämmer durch die Box und sind sehr aktiv.

Wir sind gespannt, wann die nächsten Lämmer das Licht der Welt erblicken und freuen uns über die ersten vier gesunden Lämmer in diesem Frühjahr.

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Frühling?

Die Sonne scheint, das Thermometer steigt sichtlich über 10 Grad und die Natur erwacht ganz langsam. Doch ist jetzt schon Frühling, mitten im Februar? Die Nächte sind kalt, sogar oft mit Bodenfrost und Reif. Und doch ist es am Tag in der Sonne herrlich warm.

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Unsere Bienen sind das erste Mal geflogen und haben ihre Winterpause unterbrochen. Die Biene fliegt nur an Tagen über 10 Grad und ohne Regen. Im Winter sitzen die Bienen alle ganz dicht in einer Traube und wärmen ihre Königin. Jetzt wo die Tage langsam länger werden und die Temperaturen steigen, krabbeln die Bienen aus ihrem Stock. Zu erst wird ein Erkundungsflug gemacht, hierbei wird auch der Kot abgelassen. Bienen sind sehr reinliche Tiere und haben keine Toilette in ihrem Stock. Die Biene hält ihren Kot so lange über den Winter zurück, bis sie im Februar/März das erste Mal wieder raus fliegen kann. Die erste Volkkontrolle erfolgt später, dann können wir auch genau sehen, wie gut unsere Bienen über den Winter gekommen sind.

Nicht nur die Bienen genießen die Sonne. Auch die Esel und Hühner sonnen sich auf dem warmen Boden und vollziehen das ein oder andere Sandbad. Die Schafe bleiben lieber im kühlen Schatten. Schließlich haben die Schafe noch ihre ganze warme Winterwolle am Körper und Hochschwanger ist auch schon das ein oder andere Schaf.

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Männerbesuch bei den Schafen

Seit einigen Wochen haben unsere Schafsdamen männlichen Besuch bekommen. Unser Schafbock Fernett ist eingezogen. Gemeinsam mit den großen Schafen Malou, Toffee, Umami und Vinny steht Fernett nun auf der Weide.

Und warum ist unser Schafbock Fernett nun im Oktober eingezogen? Damit wir im Frühling Nachwuchs bei den Schafen erwarten können, müssen die Schafe im Herbst Besuch von einem Schafsbock bekommen. Unsere Schafe dürfen das erste Mal Besuch von einem Bock bekommen, wenn sie mindestens 1 Jahr alt sind, die meisten unserer Schafdamen sind schon über 2 Jahre alt. Unsere beiden Lämmer Molly und Murmel sind noch zu klein. Zur Zeit stehen sie gemeinsam mit den Eseln Max und Paul im großen Stall und haben „Sturmfreiebude“ bis die Mutter und Tanten wieder kommen. Die ersten Tage war es für die Kleinen noch recht ungewohnt. Jedoch gibt es jeden Abend eine extra Möhre und mehr Streicheleinheiten als sonst. Damit lässt es sich ziemlich gut allein unter den Eseln aushalten.

Bei den Schafen ist der Brunstzeitpunkt (die Zeit in der das Schaf fruchtbar ist) meistens so gelegt, dass die Lämmer im Frühling geboren werden. Ein Schaf ist ca. 150 Tage lang trächtig. Damit die Lämmer wirklich alle im Frühjahr geboren und ideale  Aufwachsbedinungen geschaffen werden, wird der Schafsbock meistens ab Mitte Oktober zu den Schafen gelassen. Auch die Schafe haben einen Brunstzyklus. Ungefähr 16 Tage dauert es von einem Brunstzyklus bis zu dem nächsten. In diesen 16 Tage ist das Schaf für ca. 30 – 36 Stunden bereit für eine Befruchtung. Das hört sich alles ziemlich kompliziert an, doch die Natur regelt das in den meisten Fällen ganz gut von alleine. Der Schafbock kann am Urin erkennen, ob das Mutterschaf gerade in der Brunst ist oder nicht.

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Bevor unsere Schafsdamen zu ihrem neuen Freund gekommen sind, wurden ihre Schwänze noch einmal geschoren. Die Schwanzschur ist notwendig, damit zum einen alles sauber ist und zum anderen die Befruchtung einwandfrei klappen kann. Schließlich soll ja keine Wolle im Weg sein, wenn unser Schafbock Fernett zum Sprung ansetzt. Die Klauen wurden auch noch einmal kontrolliert und dann ging es auf die große Weide gemeinsam mit Fernett.

Fernett wurde ordentlich beschnuppert und begrüßt von seinen neuen Freundinnen. Und doch fanden die Schafe es am Anfang etwas ungewohnt, dass plötzlich ein Schafbock mit zur neuen Herde gehört.

Nun stehen alle fünf gemeinsam auf der Weide. Wir hoffen natürlich, dass Fernett einen guten Job macht und wir im Frühjahr viele süße Lämmer auf der Welt begrüßen dürfen. Wir sind also schon jetzt auf das Frühjahr gespannt.

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Wunder der Natur!

Kurz vor Ostern war es soweit. Unsere Coburgerfuchs Dame Malou hat zwei gesunde und muntere Lämmer auf die Welt gebracht.
Schafe sind ungefähr 150 Tage lang trächtig (schwanger), bevor sie ihre Lämmer auf die Welt bringen. In den meisten Fällen bekommen Schafe Zwillinge. Unsere Malou hat auch Zwillinge bekommen. Die Geburt verlief gut, reibungslos und relativ schnell. Innerhalb von einer halben Stunde waren die Lämmer auf der Welt. Das Mutterschaf hat sich fürsorglich um ihre Lämmer gekümmert. Zuerst werden die Lämmer von der Mutter abgeleckt, damit das Fruchtwasser aus der Wolle verschwindet und die Lämmer trocken werden. Zudem werden die Kleinen auch stimuliert auf zustehen und das Euter auf zu suchen. Schafe haben ein Euter mit zwei Zitzen. Nach der Geburt müssen die Lämmer in den ersten 2 Lebensstunden möglichst 100 ml – 200 ml Biestmilch trinken.

Was ist Biestmilch? Biestmilch ist voller Immunabwehrkräfte, voller Vitamine, voller Mineralien, Wachstumsfaktoren und Aminosäuren. Durch die Biestmilch wird die Immunabwehr der Lämmer unterstützt. Die Biestmilch wird allerdings nur die ersten Tage von dem Schaf produziert, daher ist es sehr wichtig, dass die Lämmer gleich nach der Geburt viel trinken und ihre Abwehrkräfte gestärkt werden.

Malou hat ihre Sache einwandfrei gemacht. Die Geburt verlief super, sie kümmert sich liebevoll um ihre Lämmer, passt auf sie auf und lässt sie ordentlich trinken. Auch jetzt schaut Malou immer das ihre zwei Mädels nicht zu weit weg rennen und immer genug Milch trinken.

Die Lämmer, Molly und Murmel, bleiben jetzt ein paar Tage mit ihrer Mutter alleine, um sich auf der Welt zurecht zu finden. Später geht es dann gemeinsam mit der Schafherde auf die Weide. Schon jetzt springen, toben, rennen, hüpfen und klettern die beiden durch die Box und sind sehr aktiv. So ist es auch sehr schwer ein Foto von den beiden zu ergattern.

Die Freude auf dem Hof Rehders ist groß, das wir zwei gesunde Lämmer zu Ostern begrüßen durften und es sowohl Mutter als auch Lämmern sehr gut geht.

 

Wir wünschen Euch schöne Ostern. Wir werden wohl die meiste Zeit bei unseren wunderbaren Lämmern im Stall verbringen.

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Besuch bei den Füchsen

Die Sonne scheint und der Frühling erlässt vieles erblühen. Herrliches Wetter um die Züchter der Coburger Fuchsschafe in Ostholstein zu besuchen. Seit einigen Tagen werden die Lämmer der Coburger Fuchsschafe geboren. Die wunderbaren Füchse sind für uns die richtige Schafrasse für unseren Hof Rehders. Sehr familienfreundlich, kinderlieb, vor dem Aussterben bedroht, goldenes Vlies und einfach nur zum knuddeln.

Die Füchse haben keine Hörner, rötliche Beine und einen schmalen, unbewollten rötlichen Kopf und das besondere ist, dass die Lämmer alle dunkellrotbraun geboren werden.

Wir freuen uns schon sehr auf unsere Schafe und hoffen auf weitere gute Geburtsverläufe.

für weitere Infos gerne auf die HP von Familie Wechselberg klicken: http://www.fuchsschafzucht-wechselberg.de

 

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