Veröffentlicht in Allgemein, Bauernhofkinder

Endlich wieder Bandenzeit

Die Sommerpause auf dem Hof Rehders ist vorbei. Unser Getreide liegt trocken in der Halle, das Stroh ist zusammen gerollt und auch in der großen Strohhalle angekommen. Unsere Ernte ist zusammen gefahren, jetzt geht es auf dem Feld langsam wieder weiter, damit wir auch im nächsten Jahr wieder Getreide ernten können.
Und weil die Getreideernte beendet ist, ist endlich wieder Bandenzeit!
Die Schnullerbande fing nach der Sommerpause als Erste wieder an. Fröhlich und interessiert erkundeten die Schnullis unseren Hof und die Tiere. Im August Termin ging es dieses Mal zu den Eseln und Lämmern. Hier wurde bei der Stallarbeit mit geholfen und die kuschlige Wolle gefühlt. Nach einer tollen Geschichte im Strohkreis, durften alle Kinder noch einmal in unserer Getreidemuschel spielen. Einfach ein toller Nachmittag mit vielen leuchtenden Kinderaugen.

Auch die Kükenbande und Lämmerbande sind wieder gestartet. Ein spannender Tag im Gemüsegarten stand bevor. Es wurde nach den Kartoffeln geschaut und die ersten schon geerntet. Wir haben gemeinsam Karotten geerntet und ganz viele Brombeeren gepflückt – hmm einfach lecker.
Auch unsere neuen Tiere wurden beobachtet. Die Schweine sind wieder eingezogen und wurden bestaunt, wie sie mit ihrem Rüssel nach kleinen Würmern und Insekten im Boden wühlen.
Nach der Picknickpause im Strohkreis ging es dann noch einmal Richtung Strohhalle. Hier erwartete die Kinder etwas Neues. Während der Sommerpause haben wir eine Matschküche gebaut. Diese ist zwar noch nicht ganz fertig gestellt, aber zum testen langte es auf jeden Fall. Wir freuen uns schon auf die nächsten Termine mit den Banden auf dem Hof Rehders. Die neuen Termine für 2020 werden im Oktober veröffentlicht.

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Summ summ summ…

Die Kükenbande und Lämmerbande hat heraus gefunden, welche Aufgaben eine Imkerin hat und wo und wie Bienen auf dem Hof Rehders leben. Gemeinsam wurde das Imkermaterial unter die Lupe genommen. Von der Beute (dem Haus der Bienen) bis zum Smoker (dieser erzeugt Rauch, damit die Bienen sich in die Beute verkriechen und der Imker besser die Beute betrachten kann). Die Kükenbande und Lämmerbande sind jetzt in Sachen Imkern kleine Profis. Nachdem das ganze Material begutachtet wurde, gab es eine kleine Modenschau. Die Kinder durften den Imkeranzug anprobieren und einige Kinder waren so begeistert von dem Imkeranzug, dass diese in gar nicht wieder ausziehen wollten und sogar während der Picknickpause versucht haben damit zu essen. Auch Bienen wurden unter die Lupe genommen. Die Bienen wurden vorher am Stock eingesammelt. Da Honigbienen nur 21 Tage im Sommer leben, findet man immer wieder tote Bienen an der Beute. Bienen sind sehr saubere Tiere und verlassen die Beute, wenn sie merken, dass ihre 21 Tage vorbei sind. So konnten Bienen gesammelt werden, die die Kinder dann in Becherlupen inspizieren konnten. Wie viele Beine hat eigentlich so eine Biene und haben Bienen auch Haare? Das konnten die Kinder nun alles selbst heraus finden und kleine Bienenforscher werden. Zu einem Bienentag gehört selbstverständlich auch ein Besuch an der Beute. So konnten alle beobachten, wie die Bienen den kostbaren Honig sammeln und in die Beute rein und raus fliegen. Auch entdeckten die Kinder einige Bienen im Garten, wo diese gerade Pollen oder Nektar sammelten. Zum Abschluss durften die Kükenbande und Lämmerbande den Glashütter Frühjahrsblütenhonig und den Glashütter Sommerblütenhonig probieren. Hmm lecker…

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Karotten, Kartoffeln und ein Tippi

Die Sommerferien sind zu Ende und mit ihr auch die Pause im Gemüsegarten. Das junge Gemüse war wieder fleißig im Garten. Nach 6 Wochen Sommerferien musste erst einmal geguckt werden, was sich alles verändert hat. „Wo wuchs noch einmal was?“, „Hier ist ja ganz schön viel Unkraut…“, „Hä…? Ist das hier unser Garten?“. Doch schnell waren die Unklarheiten beseitigt und es konnte los gegärtnert werden.

Schließlich mussten die Kartoffeln wieder gefunden und ausgebuddelt werden. Die Karotten konnten durch das Kraut schnell gefunden werden. Auch der Porree konnte sich vor den Gemüsedetektiven nicht verstecken und wurde geerntet. Die Ackerbohnen waren schon am Stängel getrocknet, so konnte Hülse für Hülse ganz leicht ausgebrochen werden.

Doch dieses Mal wurden die Gemüsekinder die ganze Zeit genaustens beobachtet. Die Schweine Hans, Franz, Gustav, Karl und Otto gesellten sich zu den Kindern und beobachteten aus sicherer Entfernung und von der anderen Seite des Zaunes ganz genau was die Kinder im Beet so machten. Vielleicht fällt ja das ein oder andere ins Schweinegehege. Doch die Kinder ließen sich nicht beirren und alles wurde im Ernteeimer gesammelt. Durch die viele Sonne entschieden sich die Kinder noch ein Tippi aus den Bambusstäben und verschiedenen Gräsern zu bauen. Nach vollendetem Werk konnte endlich im Schatten der großen Eichen Picknick gemacht werden.

Und weil die Schweine dann doch ziemlich interessant waren, widmten wir uns den Schweinen noch sehr ausgiebig. Doch zu erst sammelten wir Schweinebonbons und beobachteten die fünf Schweine. Schließlich sieht man ja nicht alle Tage Schweine und wer weiß, ob die nicht doch auch gerne mal in den Schuh beißen. Nach anfänglicher Skepsis stapften die Kinder alle durch das Hygienebad (damit keine Krankheiten zu den Schweinen gelangen und die Schuhe desinfiziert sind) und kletterten auf die Schweinehütten. Von dieser sicheren Position aus konnten die Schweine noch besser beobachtet und mit Schweinebonbons verwöhnt werden.

Der Korb war nach diesem aufregenden Tag nicht nur mit vielen Erfahrungen voller, sondern natürlich auch wieder mit frischem und leckerem Gemüse.

 

 

 

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Junges Gemüse auf dem Acker

Am Wochenende ist unser Jahreskurs “ Mein erstes Gemüsebeet – Der Kurs für junges Gemüse“ gestartet. Trotz durchwachsenem Wetter hatten wir eine Menge Spaß und haben unser großes Gemüsefeld angelegt.

Nachdem wir die Größe festgelegt haben und die Grenzen mit einem Trampelpfad abgelaufen sind, ging es schon an das Bepflanzen. Vorher wurde natürlich noch das Lieblingsgemüse erzählt und das Gemüsefeld vorbereitet. Nun wachsen hier: Kohlrabi, Fenchel, Sellerie, Salat, Porree und ein paar Erdbeerpflanzen. Da das Bett dadurch lange noch nicht voll war, haben wir noch zwei verschiedene Radieschensorten, Möhren und Zwiebeln gesät, Kartoffeln in die Erde eingebuddelt und Zuckermais gelegt.

Nach der Pause im Bauwagen, ging es dann an die Verschönerung des Gemüsebeets. Zäune wurden aus Bambusstöcken gebaut und auch die Wege mit Steinen eingefasst.

Die kleinen Dreckspatzen waren sehr fleißig undkönnen es kaum erwarten in 3 Wochen den Zaun zu Ende zu bauen. Vielleicht sieht man dann ja auch schon die ersten gekeimten Radieschen oder Möhren.