Veröffentlicht in Allgemein, Schweine

Die Ferkel sind da.

Seit einer Woche sind wir nun vollzählig und alle geplanten Tiere sind auf dem Hof Rehders eingezogen.  Als letztes sind diese Woche unsere Schweine eingezogen.

Von befreundeten Landwirten aus dem Kreis Segeberg haben wir unsere 5 Jungs geholt. Doch vorher mussten wir einiges vorbereiten. Die Schweine brauchen natürlich eine kuschelige Hütte zum Schlafen und Entspannen, dann eine Fressecke und eine Kotecke. Diese drei Bereiche haben wir den Schweinen gebaut und eingerichtet. Dann musste natürlich noch das Außengehege eingezäunt werden. Damit der Stromzaun nicht zu viel Strom ableitet durch hohes Gras oder Sonnenblumen, wurde der Zaunbereich gemäht. Dann wurde beim Landhändler des Vertrauens Schweinemüsli bestellt und die Hütte noch mit frischem Gerstenstroh eingestreut.

Es war alles vorbereitet für den Einzug. Mit dem Pferdeanhänger haben wir unsere Jungs dann geholt. Nach einer kleinen Eingewöhungsphase machen alle einen guten Eindruck und wühlen schon wie die Weltmeister.

Meine Gemüsekinder durften schon im Vorfelde die Namen für die Neuankömmlinge aussuchen. So heißen die Jungs nun Hans, Franz, Karl, Otto und Gustav. Und da alle bunt und unterschiedlich sind, können die fünf auch sehr gut unterschieden werden.

 

Die Hühner gackern auch vor sich hin. Das Eier legen klappt ganz gut und die Eierpappe wird immer bunter.
Auch die Getreideernte läuft weiter. Mittlerweile ist unser Raps gedroschen und der erste Teil vom Roggen liegt auch schon in der Halle. Bald sind die Sommer (Ernte-) ferien auch auf dem Hof Rehders vorbei und dann geht es wieder los mit der Eselzeit, den Gemüsekindern und dem Abenteuer Bauernhof.

 

 

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Die wilden Hühner…

… werden langsam zahm.

Heute sind die Hühner mit ihrem Hühnermobil das erste Mal umgezogen. Es wurde alles eingepackt, der Zaun abgebaut, das Volgeschutznetz zusammen gewickelt und dann ging es los. Das Hühnermobil wurde mit vereinten Kräften weiter gezogen. Eigentlich macht das unser Trecker, doch durch den vielen Regen haben wir es lieber selbst gemacht. Bevor der Trecker im Wasser stecken bleibt, haben wir kurz Hand angelegt und geschoben. Danach musste natürlich alles wieder ausgepackt werden. Der Zaun musste wieder aufgebaut, das Vogelschutznetz ausgebreitet und natürlich die Hühnerleiter vor den Eingang gestellt werden.

Dann durften die Hühner endlich raus. Das neue zu Hause erkunden und sich wieder einrichten. Zum Glück ist die Inneneinrichtung gleich geblieben, so war die Umgewöhnung nicht ganz so schlimm. Es wurde fröhlich gegackert, im Wasser gespielt, Gras gepickt und neue Sandbäder errichtet. Dabei schien sogar heute den ganzen Tag die Sonne. Was für ein herrliches Hüherleben.

Es sind auch noch wenige Hühner ohne Patenschaft. Wer noch eine Hühnerpatenschaft übernehmen möchte, darf sich gerne melden. Weitere Infos zu den Hühnerpaten unter: Angebote > Mein Patenhuhn.

 

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Sommer, Sonne, Sonnenschein

Der Sommer ist für uns Landwirte oft die Hauptarbeitszeit. Das Futter für die Tiere im Winter muss vorbereitet werden. Das bedeutet wir mähen das Gras, lassen es trocknen und fahren dann das getrockenete Gras (=Heu) in die Halle. Wir haben dieses Jahr sehr wechselhaftes Wetter und es regnet immer wieder. Umso schwieriger gestaltet es sich dann das Winterfutter trocken in die Halle zu bekommen. Wenn das Wetter es nicht anders zu lässt, arbeiten wir dann fast den ganzen Tag.

Während der Heuernte konnten die Eselzeit Kinder mit kommen und sich angucken, wie die großen Maschinen das Heu zusammen rollen und dann mit dem großem Anhänger zur Halle transportiert wird. Mittlerweile ist die Strohhalle schon wieder recht voll. Denn nicht nur das Heu lagert hier, sondern auch das Stroh.

Auch bei der Strohernte war es dieses Jahr sehr spannend. Bevor wir das Stroh zusammen rollen können, muss das Getreide gedroschen werden. Dafür fährt ein großer Mähdrescher über das Feld, schneidet das Getreide ab, schüttelt die wertvollen Körner aus der Ähre und sammelt diese in einem Korntank. Die Halme und leeren Ähren fallen hinten wieder heraus und das ist unser goldgelbes Stroh. Weil der Wetterbericht wieder Regen vorraus gesagt hat, haben wir dieses Jahr mit zwei Mähdreschern das Getreide geerntet. Die Gerstenkörner waren trocken und die Halme auch, daher konnten wir das Stroh am nächsten Tag zusammen rollen. Leider kam das große Gewitter eine Stunde zufrüh, sonst hätten wir alle unsere Strohballen trocken in der Halle gehabt. So mussten einige draußen bleiben und durch den Wind der letzten Tage wieder trocknen.

 

Was ist sonst noch passiert auf dem Hof Rehders?

  • Eine Schulklasse kam zu Besuch und hat sich zum Thema Getreide weiter gebildet, die Tiere angeguckt und im Stroh gespielt
  • Ein Kindergeburtstag hat bei uns gefeiert, Max und Paul durften geführt und geputzt werden, die Strohburg wurde ausgiebig genutzt und am Ende haben wir aus der Schafwolle Armbänder gefilzt
  • Die Gemüsekinder haben fleißig Unkraut gejätet, Salat geerntet und freuen sich jetzt auf ihre Sommerferien
  • Die Eselkinder konnten bei der Heu- und Strohernte zu gucken und haben Max und Paul geputzt und den Stall sauber gemacht
  • Unsere Hühner sind endlich eingezogen und haben schon Hühnerpaten
  • Die Schafe haben einen neuen Weideunterstand bekommen und freuen sich jedes Mal wenn jemand zum Streicheln vorbei kommt.