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Karotten, Kartoffeln und ein Tippi

Die Sommerferien sind zu Ende und mit ihr auch die Pause im Gemüsegarten. Das junge Gemüse war wieder fleißig im Garten. Nach 6 Wochen Sommerferien musste erst einmal geguckt werden, was sich alles verändert hat. „Wo wuchs noch einmal was?“, „Hier ist ja ganz schön viel Unkraut…“, „Hä…? Ist das hier unser Garten?“. Doch schnell waren die Unklarheiten beseitigt und es konnte los gegärtnert werden.

Schließlich mussten die Kartoffeln wieder gefunden und ausgebuddelt werden. Die Karotten konnten durch das Kraut schnell gefunden werden. Auch der Porree konnte sich vor den Gemüsedetektiven nicht verstecken und wurde geerntet. Die Ackerbohnen waren schon am Stängel getrocknet, so konnte Hülse für Hülse ganz leicht ausgebrochen werden.

Doch dieses Mal wurden die Gemüsekinder die ganze Zeit genaustens beobachtet. Die Schweine Hans, Franz, Gustav, Karl und Otto gesellten sich zu den Kindern und beobachteten aus sicherer Entfernung und von der anderen Seite des Zaunes ganz genau was die Kinder im Beet so machten. Vielleicht fällt ja das ein oder andere ins Schweinegehege. Doch die Kinder ließen sich nicht beirren und alles wurde im Ernteeimer gesammelt. Durch die viele Sonne entschieden sich die Kinder noch ein Tippi aus den Bambusstäben und verschiedenen Gräsern zu bauen. Nach vollendetem Werk konnte endlich im Schatten der großen Eichen Picknick gemacht werden.

Und weil die Schweine dann doch ziemlich interessant waren, widmten wir uns den Schweinen noch sehr ausgiebig. Doch zu erst sammelten wir Schweinebonbons und beobachteten die fünf Schweine. Schließlich sieht man ja nicht alle Tage Schweine und wer weiß, ob die nicht doch auch gerne mal in den Schuh beißen. Nach anfänglicher Skepsis stapften die Kinder alle durch das Hygienebad (damit keine Krankheiten zu den Schweinen gelangen und die Schuhe desinfiziert sind) und kletterten auf die Schweinehütten. Von dieser sicheren Position aus konnten die Schweine noch besser beobachtet und mit Schweinebonbons verwöhnt werden.

Der Korb war nach diesem aufregenden Tag nicht nur mit vielen Erfahrungen voller, sondern natürlich auch wieder mit frischem und leckerem Gemüse.

 

 

 

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Die Ferkel sind da.

Seit einer Woche sind wir nun vollzählig und alle geplanten Tiere sind auf dem Hof Rehders eingezogen.  Als letztes sind diese Woche unsere Schweine eingezogen.

Von befreundeten Landwirten aus dem Kreis Segeberg haben wir unsere 5 Jungs geholt. Doch vorher mussten wir einiges vorbereiten. Die Schweine brauchen natürlich eine kuschelige Hütte zum Schlafen und Entspannen, dann eine Fressecke und eine Kotecke. Diese drei Bereiche haben wir den Schweinen gebaut und eingerichtet. Dann musste natürlich noch das Außengehege eingezäunt werden. Damit der Stromzaun nicht zu viel Strom ableitet durch hohes Gras oder Sonnenblumen, wurde der Zaunbereich gemäht. Dann wurde beim Landhändler des Vertrauens Schweinemüsli bestellt und die Hütte noch mit frischem Gerstenstroh eingestreut.

Es war alles vorbereitet für den Einzug. Mit dem Pferdeanhänger haben wir unsere Jungs dann geholt. Nach einer kleinen Eingewöhungsphase machen alle einen guten Eindruck und wühlen schon wie die Weltmeister.

Meine Gemüsekinder durften schon im Vorfelde die Namen für die Neuankömmlinge aussuchen. So heißen die Jungs nun Hans, Franz, Karl, Otto und Gustav. Und da alle bunt und unterschiedlich sind, können die fünf auch sehr gut unterschieden werden.

 

Die Hühner gackern auch vor sich hin. Das Eier legen klappt ganz gut und die Eierpappe wird immer bunter.
Auch die Getreideernte läuft weiter. Mittlerweile ist unser Raps gedroschen und der erste Teil vom Roggen liegt auch schon in der Halle. Bald sind die Sommer (Ernte-) ferien auch auf dem Hof Rehders vorbei und dann geht es wieder los mit der Eselzeit, den Gemüsekindern und dem Abenteuer Bauernhof.

 

 

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Die wilden Hühner…

… werden langsam zahm.

Heute sind die Hühner mit ihrem Hühnermobil das erste Mal umgezogen. Es wurde alles eingepackt, der Zaun abgebaut, das Volgeschutznetz zusammen gewickelt und dann ging es los. Das Hühnermobil wurde mit vereinten Kräften weiter gezogen. Eigentlich macht das unser Trecker, doch durch den vielen Regen haben wir es lieber selbst gemacht. Bevor der Trecker im Wasser stecken bleibt, haben wir kurz Hand angelegt und geschoben. Danach musste natürlich alles wieder ausgepackt werden. Der Zaun musste wieder aufgebaut, das Vogelschutznetz ausgebreitet und natürlich die Hühnerleiter vor den Eingang gestellt werden.

Dann durften die Hühner endlich raus. Das neue zu Hause erkunden und sich wieder einrichten. Zum Glück ist die Inneneinrichtung gleich geblieben, so war die Umgewöhnung nicht ganz so schlimm. Es wurde fröhlich gegackert, im Wasser gespielt, Gras gepickt und neue Sandbäder errichtet. Dabei schien sogar heute den ganzen Tag die Sonne. Was für ein herrliches Hüherleben.

Es sind auch noch wenige Hühner ohne Patenschaft. Wer noch eine Hühnerpatenschaft übernehmen möchte, darf sich gerne melden. Weitere Infos zu den Hühnerpaten unter: Angebote > Mein Patenhuhn.

 

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Sommer, Sonne, Sonnenschein

Der Sommer ist für uns Landwirte oft die Hauptarbeitszeit. Das Futter für die Tiere im Winter muss vorbereitet werden. Das bedeutet wir mähen das Gras, lassen es trocknen und fahren dann das getrockenete Gras (=Heu) in die Halle. Wir haben dieses Jahr sehr wechselhaftes Wetter und es regnet immer wieder. Umso schwieriger gestaltet es sich dann das Winterfutter trocken in die Halle zu bekommen. Wenn das Wetter es nicht anders zu lässt, arbeiten wir dann fast den ganzen Tag.

Während der Heuernte konnten die Eselzeit Kinder mit kommen und sich angucken, wie die großen Maschinen das Heu zusammen rollen und dann mit dem großem Anhänger zur Halle transportiert wird. Mittlerweile ist die Strohhalle schon wieder recht voll. Denn nicht nur das Heu lagert hier, sondern auch das Stroh.

Auch bei der Strohernte war es dieses Jahr sehr spannend. Bevor wir das Stroh zusammen rollen können, muss das Getreide gedroschen werden. Dafür fährt ein großer Mähdrescher über das Feld, schneidet das Getreide ab, schüttelt die wertvollen Körner aus der Ähre und sammelt diese in einem Korntank. Die Halme und leeren Ähren fallen hinten wieder heraus und das ist unser goldgelbes Stroh. Weil der Wetterbericht wieder Regen vorraus gesagt hat, haben wir dieses Jahr mit zwei Mähdreschern das Getreide geerntet. Die Gerstenkörner waren trocken und die Halme auch, daher konnten wir das Stroh am nächsten Tag zusammen rollen. Leider kam das große Gewitter eine Stunde zufrüh, sonst hätten wir alle unsere Strohballen trocken in der Halle gehabt. So mussten einige draußen bleiben und durch den Wind der letzten Tage wieder trocknen.

 

Was ist sonst noch passiert auf dem Hof Rehders?

  • Eine Schulklasse kam zu Besuch und hat sich zum Thema Getreide weiter gebildet, die Tiere angeguckt und im Stroh gespielt
  • Ein Kindergeburtstag hat bei uns gefeiert, Max und Paul durften geführt und geputzt werden, die Strohburg wurde ausgiebig genutzt und am Ende haben wir aus der Schafwolle Armbänder gefilzt
  • Die Gemüsekinder haben fleißig Unkraut gejätet, Salat geerntet und freuen sich jetzt auf ihre Sommerferien
  • Die Eselkinder konnten bei der Heu- und Strohernte zu gucken und haben Max und Paul geputzt und den Stall sauber gemacht
  • Unsere Hühner sind endlich eingezogen und haben schon Hühnerpaten
  • Die Schafe haben einen neuen Weideunterstand bekommen und freuen sich jedes Mal wenn jemand zum Streicheln vorbei kommt.

 

 

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Die Füchse sind da :)

Nach monatelangem Warten war es am Sonntag endlich soweit, unsere Coburger Fuchsschafe sind eingezogen.

Die Züchter haben die Tiere gebracht und sich unseren Hof einmal genau angeguckt. Noch haben die Füchse keinen eigenen Stall und haben provisorisch den Pferdeanhänger als Unterschlupf bekommen. Doch das Gras schmeckt bei uns genauso gut und so wurde die neue Heimat erst später ausgekundschaftet und sich mit dem Gras fressen beschäftigt. Nun wohnen die vier Füchse vorrübergehend alleine auf ihrem Weidestück. Wenn sich die vier eingewöhnt haben, wird der Versuch gestartet die Schafe mit den Eseln gemeinsam zu halten.

Bei uns wohnen jetzt Mutterschaf Neiva mit Lamm Vinny und die Jährlingszwillinge Toffe und Umami. Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs und haben am Nachmittag gleich die erste Kuschelstunde eröffnet.

Coburger Fuchsschafe sind für ihre freundliche Art und Familientauglichkeit bekannt. Zudem sind sie eine bedrohte Haustierrasse und vorm Aussterben bedroht, daher ist es umso schöner diese wundervollen Tiere nun auf unserem Hof zu haben.

Wer Neiva mit Vinny, Toffe und Umami mal aus nächster Nähe beim Grasen beobachten möchte, kann sich gerne zum Sundowner im Eselgarten anmelden. Ein idyllisches Plätzchen lädt zum Verweilen ein und die Tiere können beobachtet und gestreichelt werden. Dabei gibt es nach Wunsch ein kühles Getränk oder eine Tasse Kaffee.

 

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Eis im Eselgarten

Bei strahlendem Sonnenwetter wurde das familäre Kaffeetrinken heute auf die Eselkoppel verlegt. Im Halbschatten unter dem blühenden Apfelbaum wurde das Picknicklager aufgeschlagen und bei leckerem Eis konnten die Esel ausgiebig beobachtet werden. Auch ihre Kuscheleinheiten haben sich Max und Paul natürlich abgeholt. Die Vögel haben dazu noch ein wunderbares Singkonzert gegeben und ein paar Bienen und Hummeln haben sich im Apfelbaum ein Plätzchen gesucht.

Es ist jeden Tag wieder spannend Paul und Max zu beobachten. Heute haben die kleinen Räuber die über den Zaun wachsende Rose, sowie die Himbeeren entdeckt. Und wer hätte gedacht, dass Rosenblätter und Himbeerblätter so gut schmecken können.  Zum Glück wachsen die über den Zaun auf die Eselweide, so dass es keinen Ärger gab und die Pflanzen ruhig ein wenig eingekürzt werden konnten.

Wer bei so einem schönen Tag auch einmal idyllisch unter dem Apfelbaum ein paar Stunden die Esel beobachten möchte, kann sich gerne einen Termin für den Sundowner im Eselgarten holen.