Veröffentlicht in Allgemein, Bauernhofkinder, Esel, Gemüsekinder, Hühner, Schafe, Schweine

Saisonstart für die Jahreskurse

Endlich geht es los. Der Frühling ist mitten in seiner Pracht und entfaltet sich jeden Tag ein wenig mehr. Die Bäume werden grün, das Gras wächst, die Tiere kommen alle langsam auf die Weide und der Löwenzahn blüht. Die Natur ist erwacht und somit auch die Kükenbande und Lämmerbande. In unseren Jahreskursen erleben wir alle 2 Wochen spannende Abenteuer auf dem Hof Rehders. Wir kümmern uns gemeinsam um die Tiere und graben den Acker für Kartoffeln um. Die Kükenbande und die Lämmerbande durfte sich beim ersten Treffen den Hof Rehders ganz genau anschauen. Zu erst den großen Stall, was hier nicht alles so steht und wozu die vielen Gerätschaften doch gebraucht werden.


Dann ging es zu den Tieren. Die Hühner wurden gefüttert und beobachtet, die Esel gestreichelt und gekuschelt und natürlich auch die Schafe und Lämmer. In der Treckerscheune hat sich auch viel getan und es gab sogar noch Zeit im Stroh zu spielen. Einfach herrlich so ein Nachmittag auf dem Bauernhof. Auch die Schweinehütten wurden ganz genau untersucht und inspiziert. Die Schweine werden erst im August in den Gemüsegarten ziehen. Im Gemüsegarten angekommen haben wir uns das Feld angeguckt und werden unsere eigenes kleines Stück noch beziehen.

Nach dieser großen Entdeckungstour auf dem Hof Rehders war der erste Nachmittag schon fast vorbei. Es wurde noch das Abendbrot für die Tiere vorbereitet und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Zum Glück kommt die Kükenbande und die Lämmerbande nun alle 2 Wochen auf den Hof Rehders, um noch mehr spannende Abenteuer zu erleben.
Wir freuen uns schon.

20190429_170414

Veröffentlicht in Bauernhofkinder, Gemüsekinder

Johanni – Midsommer – Erntezeit

Die Kükenbande war wieder auf dem Hof Rehders unterwegs.
Passend zum Johannitag am 24.06. haben wir gemeinsam die großen Johannisbeersträucher auf dem Hof Rehders abgeerntet. Jedes Kind hat seine eigene kleine Schüssel bekommen und dann ging es los. Eine Johannisbeere in die Schüssel – eine Johannisbeere direkt in den Mund – wie herrlich. So pflückt man doch viel lieber Beeren, als wenn alle in die Schüssel müssen. Selbst die Johannisbeeren in der hintersten Ecke wurde von der Kükenbande entdeckt und schnell waren alle Sträucher leer gepflückt. Unsere große Schüssel war schnell voll und es lud zum Naschen ein. Doch was kann jetzt aus diesen vielen Johannisbeeren gemacht werden?
Marmelade war der erste Vorschlag, einfach alle aufessen der Zweite. Wir haben uns dann aber doch für leckeren Johannisbeersaft entschieden. Entschlossen entriegelten wir die Johannisbeeren einzeln ab und füllten den großen Kochtopf des Entsafters. Aufregend. Aus diesen ganzen Beeren entsteht jetzt gleich köstlicher Saft, es war kaum zu glauben. Die Kükenbande war ganz aufgeregt und gespannt, ein wenig Zucker durfte natürlich nicht fehlen und nach einer kurzen Pause auf der Eselwiese, war es dann soweit. Der erste warme Johannisbeersaft stand zum probieren bereit. Etwas säuerlich und für die meisten Kinder etwas neues, doch vor allem der Schaum beim Auffüllen mit Selter ließ die Kinderaugen leuchten.
Am Ende erzählten die Kinder alle ganz stolz, wie es funktioniert Johannisbeersaft zu machen und die Hühner haben sich über ausgekochte Beeren gefreut.


Doch nicht nur Johannisbeeren wurden auf dem Hof Rehders geerntet, sondern auch duftendes, frisches Wiesenheu für die Tiere im Winter. Es ist immer wieder ein Glücksgefühl, wenn alles geklappt hat, das Gras gut getrocknet ist, kein Regen kommt und die Ballen nach einander in die große Heu- und Strohhalle gestapelt werden. Nicht nur die Tiere freuen sich über gutes Heu, sondern auch die Kinder damit es endlich wieder eine Strohburg gibt. . .

Veröffentlicht in Gemüsekinder

Karotten, Kartoffeln und ein Tippi

Die Sommerferien sind zu Ende und mit ihr auch die Pause im Gemüsegarten. Das junge Gemüse war wieder fleißig im Garten. Nach 6 Wochen Sommerferien musste erst einmal geguckt werden, was sich alles verändert hat. „Wo wuchs noch einmal was?“, „Hier ist ja ganz schön viel Unkraut…“, „Hä…? Ist das hier unser Garten?“. Doch schnell waren die Unklarheiten beseitigt und es konnte los gegärtnert werden.

Schließlich mussten die Kartoffeln wieder gefunden und ausgebuddelt werden. Die Karotten konnten durch das Kraut schnell gefunden werden. Auch der Porree konnte sich vor den Gemüsedetektiven nicht verstecken und wurde geerntet. Die Ackerbohnen waren schon am Stängel getrocknet, so konnte Hülse für Hülse ganz leicht ausgebrochen werden.

Doch dieses Mal wurden die Gemüsekinder die ganze Zeit genaustens beobachtet. Die Schweine Hans, Franz, Gustav, Karl und Otto gesellten sich zu den Kindern und beobachteten aus sicherer Entfernung und von der anderen Seite des Zaunes ganz genau was die Kinder im Beet so machten. Vielleicht fällt ja das ein oder andere ins Schweinegehege. Doch die Kinder ließen sich nicht beirren und alles wurde im Ernteeimer gesammelt. Durch die viele Sonne entschieden sich die Kinder noch ein Tippi aus den Bambusstäben und verschiedenen Gräsern zu bauen. Nach vollendetem Werk konnte endlich im Schatten der großen Eichen Picknick gemacht werden.

Und weil die Schweine dann doch ziemlich interessant waren, widmten wir uns den Schweinen noch sehr ausgiebig. Doch zu erst sammelten wir Schweinebonbons und beobachteten die fünf Schweine. Schließlich sieht man ja nicht alle Tage Schweine und wer weiß, ob die nicht doch auch gerne mal in den Schuh beißen. Nach anfänglicher Skepsis stapften die Kinder alle durch das Hygienebad (damit keine Krankheiten zu den Schweinen gelangen und die Schuhe desinfiziert sind) und kletterten auf die Schweinehütten. Von dieser sicheren Position aus konnten die Schweine noch besser beobachtet und mit Schweinebonbons verwöhnt werden.

Der Korb war nach diesem aufregenden Tag nicht nur mit vielen Erfahrungen voller, sondern natürlich auch wieder mit frischem und leckerem Gemüse.

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Gemüsekinder

Junges Gemüse auf dem Acker

Am Wochenende ist unser Jahreskurs “ Mein erstes Gemüsebeet – Der Kurs für junges Gemüse“ gestartet. Trotz durchwachsenem Wetter hatten wir eine Menge Spaß und haben unser großes Gemüsefeld angelegt.

Nachdem wir die Größe festgelegt haben und die Grenzen mit einem Trampelpfad abgelaufen sind, ging es schon an das Bepflanzen. Vorher wurde natürlich noch das Lieblingsgemüse erzählt und das Gemüsefeld vorbereitet. Nun wachsen hier: Kohlrabi, Fenchel, Sellerie, Salat, Porree und ein paar Erdbeerpflanzen. Da das Bett dadurch lange noch nicht voll war, haben wir noch zwei verschiedene Radieschensorten, Möhren und Zwiebeln gesät, Kartoffeln in die Erde eingebuddelt und Zuckermais gelegt.

Nach der Pause im Bauwagen, ging es dann an die Verschönerung des Gemüsebeets. Zäune wurden aus Bambusstöcken gebaut und auch die Wege mit Steinen eingefasst.

Die kleinen Dreckspatzen waren sehr fleißig undkönnen es kaum erwarten in 3 Wochen den Zaun zu Ende zu bauen. Vielleicht sieht man dann ja auch schon die ersten gekeimten Radieschen oder Möhren.