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Es geht wieder los… :)

Es ist endlich soweit, wir dürfen wieder starten. Anders als sonst, aber die Kinder dürfen wieder auf den Bauernhof kommen.

Unsere Eselspaziergänge mit Paul und Max dürfen mit Personen aus einem Haushalt starten. Die Esel werden kennen gelernt, sauber gemacht und dann geht es in die Feldmark. Nach einem tollen Ausflug mit den Eseln, gibt es für die Esel noch eine kleine Belohnung. Das Team vom Hof Rehders, darf dann alle Stricke, Halfter, Putzzeug oder ähnliches sauber machen und desinfizieren. Selbstverständlich ist der Mindestabstand die ganze Zeit über einzuhalten.

Ein entspannter Spaziergang mit unseren Eseln – ein tolles Erlebnis.

Auch unsere Jahreskurse dürfen wieder den Hof besuchen. Anstatt in 10er Gruppen den Hof zu erkunden, dürfen zur Zeit immer nur 5 Kinder mit uns den Hof erkunden. Wir haben also unsere Gruppen geteilt und versuchen den Kindern ein paar unbeschwerte Stunden auf dem Bauernhof zu ermöglichen.

Die Zeit auf dem Bauernhof vergeht immer wie im Flug, so dass die Kinder am liebsten auf dem Bauernhof im Stroh schlafen wollen und keiner mehr nach Hause möchte.

Wir hoffen, dass auch unsere Schnullerbande im Juni starten darf und nach den Sommerferien alles wieder seinen geregelten Lauf nimmt. Wir bleiben positiv und bis dahin ziehen wir mit den 5er Gruppen über den Hof.

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Zeit für …

Diese Woche sollten eigentlich die Jahreszeitenkurse und der erste Schnullerbandentermin starten. Doch durch die Corona Pandemie haben wir alles um 4 Wochen geschoben. Normalerweise stecken wir im April voller Vorbereitung für die Kurse, es wird geplant, eingekauft und organisiert. Dieses Jahr haben wir zwar etwas geplant und organisiert aber deutlich mehr Zeit, um noch andere Dinge anzuschieben.

Die Lämmer sind alle geboren und fit. Es ist jedes Jahr wieder ein Wunder, wenn die gesunden Lämmer auf die Welt kommen und jeden Tag ein Stück größer werden. Mittlerweile springen sie draußen um die Wette und halten sowohl ihre Muttern als auch uns ordentlich auf Trab. Wir haben dieses Jahr auch wieder Drillinge bekommen, so dass wir Flaschenlämmer versorgen dürfen.

Winnipeg freut sich über die Flasche. Als Drilling bekommt man nicht immer die Zitze von Mama.

Auch haben wir geplant mit den Kindern Bäume zu pflanzen. Wir haben uns bei der Stadt Norderstedt um einen Kirschbaum beworben und sehr gefreut, dass wir einen Baum bekommen haben. Nun steht der Baum eingepflanzt auf unserem Hof. Leider ohne Hilfe von den Kindern. Vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr gemeinsam Kirschen zu naschen.

Ein prächtiger Kirschbaum ziert nun die Knabberhecke auf unserem Bauernhof.

Außerdem bauen wir fleißig um. Auf unserer neuen Übersichtkarte:
https://hofrehders.com/wo-ist-was/
kann man die „Klüterkammer“ schon sehen. Was das ist und was dort gemacht werden kann, verraten wir, wenn es soweit ist. Erst einmal muss geplant, abgerissen und gebaut werden. Wir hoffen, dass wir diesen Sommer noch die Klüterkammer einweihen können. Es bleibt also spannend bei uns auf dem Hof.

Nebenbei ist auf dem Feld auch ordentlich etwas los. Die Pflanzen brauchen Dünger damit sie groß und kräftig werden, schließlich wollen wir im Sommer Getreide und Stroh ernten. Auch die Gemüsegartensaison beginnt bald. Das Feld muss vorbereitet und die Jungpflanzen und das viele Saatgut in die Erde gebracht werden.

Trotzdem freuen wir uns schon wieder darauf, die vielen tollen Erlebnisse auf unserem Bauernhof mit den Kindern zu teilen.

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Ein Jahr auf dem Bauernhof

Unsere Termine für die Jahreskurse 2020 stehen online.
Es wird wieder eine Kükenbande, eine Lämmerbande, eine Bauernhofbande und eine Schnullerbande geben. Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr!

Termine Kükenbande/Lämmerbande/Bauernhofbande unter:
https://hofrehders.com/jahreskurse/

Termine Schnullerbande unter:
https://hofrehders.com/schnullerbande/

Nächstes Jahr neu wird unsere Bienenbande sein. Gemeinsam werden wir mit den Kindern den Jahresverlauf der Biene erforschen und unter die Lupe nehmen. Am Ende gibt es sogar Honig für die Kinder.
Termine Bienenbande:
https://hofrehders.com/angebote/bienenbande/

Wir freuen uns auf Euch 🙂

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Endlich wieder Bandenzeit

Die Sommerpause auf dem Hof Rehders ist vorbei. Unser Getreide liegt trocken in der Halle, das Stroh ist zusammen gerollt und auch in der großen Strohhalle angekommen. Unsere Ernte ist zusammen gefahren, jetzt geht es auf dem Feld langsam wieder weiter, damit wir auch im nächsten Jahr wieder Getreide ernten können.
Und weil die Getreideernte beendet ist, ist endlich wieder Bandenzeit!
Die Schnullerbande fing nach der Sommerpause als Erste wieder an. Fröhlich und interessiert erkundeten die Schnullis unseren Hof und die Tiere. Im August Termin ging es dieses Mal zu den Eseln und Lämmern. Hier wurde bei der Stallarbeit mit geholfen und die kuschlige Wolle gefühlt. Nach einer tollen Geschichte im Strohkreis, durften alle Kinder noch einmal in unserer Getreidemuschel spielen. Einfach ein toller Nachmittag mit vielen leuchtenden Kinderaugen.

Auch die Kükenbande und Lämmerbande sind wieder gestartet. Ein spannender Tag im Gemüsegarten stand bevor. Es wurde nach den Kartoffeln geschaut und die ersten schon geerntet. Wir haben gemeinsam Karotten geerntet und ganz viele Brombeeren gepflückt – hmm einfach lecker.
Auch unsere neuen Tiere wurden beobachtet. Die Schweine sind wieder eingezogen und wurden bestaunt, wie sie mit ihrem Rüssel nach kleinen Würmern und Insekten im Boden wühlen.
Nach der Picknickpause im Strohkreis ging es dann noch einmal Richtung Strohhalle. Hier erwartete die Kinder etwas Neues. Während der Sommerpause haben wir eine Matschküche gebaut. Diese ist zwar noch nicht ganz fertig gestellt, aber zum testen langte es auf jeden Fall. Wir freuen uns schon auf die nächsten Termine mit den Banden auf dem Hof Rehders. Die neuen Termine für 2020 werden im Oktober veröffentlicht.

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Heu für die Tiere – Johannisbeeren für die Kinder

Der Juni bringt Sonne und meistens damit den Sommer. Die Natur explodiert und die ersten Ernten stehen kurz bevor. Im Juni wird unser Gras gemäht und durch die Sonne und den Wind getrocknet. Durch die natürliche Trocknung entsteht nach und nach das getrocknete Gras, was Heu genannt wird. Wir benötigen das Heu, damit die Esel und Schafe im Winter etwas zu fressen haben, wenn das Gras nicht mehr wächst. Für gutes Heu brauchen wir mindestens 5 Tage gutes Wetter, mit viel Sonne und ein wenig Wind. Wir mähen unser Gras in der Regel zweimal im Jahr. Der erste Schnitt im Juni ist der wichtigste, da hier das Gras ideal für das Winterfutter gewachsen ist.
Schon als kleines Kind hat es mir und meinen Schwestern tierisch viel Spaß gebracht über die Heuberge zu springen. Die Heuberge heißen eigentlich Heuschwad und werden zusammen „geharkt“, damit die große Rundballenpresse besser das Heu einsammeln kann. Dafür harken wir mit dem Schwader das Heu zu einem Heuberg zusammen und die Rundballenpresse rollt die Heuberge dann zu einem großen Rundballen zusammen.

Auf die Plätze fertig los! Wer ist zu erst auf der anderen Seite der vielen Heuberge?

Für Groß und Klein ein riesen Spaß. Die Kükenbande konnte gar nicht genug davon bekommen über die Heuberge zu springen. Danach gab es eine kleine Abkühlung im Stall. Nach der Picknickpause ging es dann zu unseren Johannisbeeren. Bei uns auf dem Hof wachsen rote und schwarze Johannisbeeren, die natürlich ideal zum Naschen geeignet sind. Jedes Kind aus der Kükenbande und Lämmerbande durfte eine eigene Schüssel voll mit leckeren Johannisbeeren pflücken. Dabei galt natürlich auch das Motto: „Eine in die Schüssel und eine in den Mund!“ Nach kurzer Zeit waren die Schüsseln voll und die Hände und Gesichter der Kinder ganz rot von dem Saft der Johannisbeeren.

In den Sommerferien geht es für uns in die Erntepause. Die Getreidefelder müssen gedroschen werden und das Stroh zusammen gefahren werden.
Im August treffen sich die Kükenbande und Lämmerbande das nächste Mal auf dem Hof Rehders für neue Abenteuer.

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Summ summ summ…

Die Kükenbande und Lämmerbande hat heraus gefunden, welche Aufgaben eine Imkerin hat und wo und wie Bienen auf dem Hof Rehders leben. Gemeinsam wurde das Imkermaterial unter die Lupe genommen. Von der Beute (dem Haus der Bienen) bis zum Smoker (dieser erzeugt Rauch, damit die Bienen sich in die Beute verkriechen und der Imker besser die Beute betrachten kann). Die Kükenbande und Lämmerbande sind jetzt in Sachen Imkern kleine Profis. Nachdem das ganze Material begutachtet wurde, gab es eine kleine Modenschau. Die Kinder durften den Imkeranzug anprobieren und einige Kinder waren so begeistert von dem Imkeranzug, dass diese in gar nicht wieder ausziehen wollten und sogar während der Picknickpause versucht haben damit zu essen. Auch Bienen wurden unter die Lupe genommen. Die Bienen wurden vorher am Stock eingesammelt. Da Honigbienen nur 21 Tage im Sommer leben, findet man immer wieder tote Bienen an der Beute. Bienen sind sehr saubere Tiere und verlassen die Beute, wenn sie merken, dass ihre 21 Tage vorbei sind. So konnten Bienen gesammelt werden, die die Kinder dann in Becherlupen inspizieren konnten. Wie viele Beine hat eigentlich so eine Biene und haben Bienen auch Haare? Das konnten die Kinder nun alles selbst heraus finden und kleine Bienenforscher werden. Zu einem Bienentag gehört selbstverständlich auch ein Besuch an der Beute. So konnten alle beobachten, wie die Bienen den kostbaren Honig sammeln und in die Beute rein und raus fliegen. Auch entdeckten die Kinder einige Bienen im Garten, wo diese gerade Pollen oder Nektar sammelten. Zum Abschluss durften die Kükenbande und Lämmerbande den Glashütter Frühjahrsblütenhonig und den Glashütter Sommerblütenhonig probieren. Hmm lecker…

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Saisonstart für die Jahreskurse

Endlich geht es los. Der Frühling ist mitten in seiner Pracht und entfaltet sich jeden Tag ein wenig mehr. Die Bäume werden grün, das Gras wächst, die Tiere kommen alle langsam auf die Weide und der Löwenzahn blüht. Die Natur ist erwacht und somit auch die Kükenbande und Lämmerbande. In unseren Jahreskursen erleben wir alle 2 Wochen spannende Abenteuer auf dem Hof Rehders. Wir kümmern uns gemeinsam um die Tiere und graben den Acker für Kartoffeln um. Die Kükenbande und die Lämmerbande durfte sich beim ersten Treffen den Hof Rehders ganz genau anschauen. Zu erst den großen Stall, was hier nicht alles so steht und wozu die vielen Gerätschaften doch gebraucht werden.


Dann ging es zu den Tieren. Die Hühner wurden gefüttert und beobachtet, die Esel gestreichelt und gekuschelt und natürlich auch die Schafe und Lämmer. In der Treckerscheune hat sich auch viel getan und es gab sogar noch Zeit im Stroh zu spielen. Einfach herrlich so ein Nachmittag auf dem Bauernhof. Auch die Schweinehütten wurden ganz genau untersucht und inspiziert. Die Schweine werden erst im August in den Gemüsegarten ziehen. Im Gemüsegarten angekommen haben wir uns das Feld angeguckt und werden unsere eigenes kleines Stück noch beziehen.

Nach dieser großen Entdeckungstour auf dem Hof Rehders war der erste Nachmittag schon fast vorbei. Es wurde noch das Abendbrot für die Tiere vorbereitet und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Zum Glück kommt die Kükenbande und die Lämmerbande nun alle 2 Wochen auf den Hof Rehders, um noch mehr spannende Abenteuer zu erleben.
Wir freuen uns schon.

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Strohburg, Hühnermassage und Eselzeit

Der Frühling überzeugt uns gerade mit warmen Temperaturen und viel Sonne. Perfektes Wetter um einen Kindergeburtstag auf dem Hof Rehders zu feiern.

Das Geburtstagskind guckt neugierig in den Stall. Der Stall ist liebevoll geschmückt, es gibt eine Geschenkeschubkarre, einen Strohkreis, eine Girlande und ein Tisch voller Leckereien. Das Geburtstagskind ist überzeugt und wartet am Tor auf die Gäste. Nach und nach trudeln die Gäste ein. Nach einer kurzen Begrüßung werden Geschenke ausgepackt und der Tisch mit den vielen Leckereien geplündert. Die Stimmung ist gut und die Kinder warten gespannt auf die Tiere. Das Geburtstagskind hat sich ausgiebig viel Zeit mit den Tieren gewünscht. Wir starten unsere Tour bei den Hühnern. Wie verhalten sich Hühner eigentlich und wie fühlt sich so ein Schnabel an? Für die erste Kontaktaufnahme sammeln wir Löwenzahnblätter und füttern die Hühner durch den Zaun. Dann dürfen die mutigen Kinder mit zu den Hühnern in den Auslauf. Die Hühner werden gestreichelt und mit Körnern aus der Hand gefüttert. Das pickt ein bisschen, wenn die Hühner die Körner aus der Hand holen, doch eher wie eine kleine Handmassage. In den Nestern liegen sogar noch Eier. Die Hühner auf dem Hof Rehders legen braune, weiße, grüne und schokobraune Eier. Nach dem Ausflug zu den Hühnern gehen wir zum Lämmerkino. Alle 10 Lämmer sind gerade draußen und toben in der Frühlingssonne. Es ist immer wieder schön den Lämmern beim Rennen und Springen zu zuschauen. Ein tolles Naturkino! Da melden sich Max und Paul mit einem lauten „Iaaaaahhh!“. Die beiden Esel werden anschließend geputzt, gekuschelt und gekrault. Dann darf jedes Kind die Esel eine Runde führen. Nach den ganzen Tieren und aufregenden Erlebnissen gibt es erst einmal wieder eine Pause im Strohkreis. Gestärkt geht es dann weiter in die Strohburg. Hier kann nach Herzenslust gesprungen, getobt, gerannt und eine Strohschlacht gemacht werden. Die Kinder sind anschließend immer kleine Strohgespenster. Doch die vielen kleinen Strohgespenster sind glücklich und zufrieden wieder im Strohkreis. Es war ein aufregender Geburtstag, alle Kinder hatten viel Spaß und möchten gar nicht wieder nach Hause fahren, weil es so schön auf dem Hof Rehders ist. Nach drei Stunden geht ein wundervoller Kindergeburtstag zu Ende.

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Projekt: Weidentipi

Schon lange war es ein Wunsch auf unserem Hof ein Weidentipi zu haben. Weide ist gut für die Bienen, schmeckt den Eseln und Schafen ausgesprochen gut und lässt sich vielfältig einsetzen. Ob zum Kränze basteln, Zäune flechten oder zum Tipi bauen.

Der Frühling ist hierfür die beste Zeit im Jahr. Alles möchte wachsen, gedeihen und größer werden. Nach kurzer Überlegung war klar, wo das neue Weidentipi stehen soll. In einer Ecke vom Sandpaddock der Esel und Schafe soll es wachsen, das neue Weidentipi.

Zu nächst wurden lange Weidenruten geschnitten und ins Wasser gesteckt, damit die Weidenruten ein wenig Wasser ziehen konnten und einige kleine Wurzeln ausbilden können. Dann musste der Frühjahrssturm abgewartet werden, schließlich sollen die Weidenruten ja schnell und gut anwachsen und nicht von starken Winden wieder aus der Erde geholt werden. Die Weidenruten standen also lange genug im Wasser, um hoffentlich gut anzuwachsen.

Sturm weg – Sonne da, perfekte Zeit zum Tipi bauen. Gesagt, getan. Fachmännisch wurde ein Kreis gezogen, Löcher gebuddelt und die Weidenruten eingepflanzt. Vernünftig angetreten, damit die Weidenruten mit dem Boden gut verbunden sind und ein wenig angegossen. Dann kam der spannende Teil, die Weiden mussten miteinander verflochten werden. Einige Weidenruten wurden also nicht in den Himmel gepflanzt, sondern parallel zum Boden und mit den anderen Weidenruten verflochten.

Ein kleines Kunstwerk entstand, unser Weidentipi. Jetzt hoffen wir, dass es gut anwächst und unsere Lämmerbande sowie Kükenbande ein wenig Schatten spenden kann und zum Spielen einlädt.

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