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Summ summ summ…

Die Kükenbande und Lämmerbande hat heraus gefunden, welche Aufgaben eine Imkerin hat und wo und wie Bienen auf dem Hof Rehders leben. Gemeinsam wurde das Imkermaterial unter die Lupe genommen. Von der Beute (dem Haus der Bienen) bis zum Smoker (dieser erzeugt Rauch, damit die Bienen sich in die Beute verkriechen und der Imker besser die Beute betrachten kann). Die Kükenbande und Lämmerbande sind jetzt in Sachen Imkern kleine Profis. Nachdem das ganze Material begutachtet wurde, gab es eine kleine Modenschau. Die Kinder durften den Imkeranzug anprobieren und einige Kinder waren so begeistert von dem Imkeranzug, dass diese in gar nicht wieder ausziehen wollten und sogar während der Picknickpause versucht haben damit zu essen. Auch Bienen wurden unter die Lupe genommen. Die Bienen wurden vorher am Stock eingesammelt. Da Honigbienen nur 21 Tage im Sommer leben, findet man immer wieder tote Bienen an der Beute. Bienen sind sehr saubere Tiere und verlassen die Beute, wenn sie merken, dass ihre 21 Tage vorbei sind. So konnten Bienen gesammelt werden, die die Kinder dann in Becherlupen inspizieren konnten. Wie viele Beine hat eigentlich so eine Biene und haben Bienen auch Haare? Das konnten die Kinder nun alles selbst heraus finden und kleine Bienenforscher werden. Zu einem Bienentag gehört selbstverständlich auch ein Besuch an der Beute. So konnten alle beobachten, wie die Bienen den kostbaren Honig sammeln und in die Beute rein und raus fliegen. Auch entdeckten die Kinder einige Bienen im Garten, wo diese gerade Pollen oder Nektar sammelten. Zum Abschluss durften die Kükenbande und Lämmerbande den Glashütter Frühjahrsblütenhonig und den Glashütter Sommerblütenhonig probieren. Hmm lecker…

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Sommerweide

Der Sommer ist angekommen. Das Gras wächst und die Natur ist grün. Höchster Zeitpunkt, dass unsere Schafe ihre Sommerweide beziehen. Unsere Coburger Fuchsschafe dürfen den ganzen Sommer auf der Weide verbringen. Auf ihrer Weide steht ein Zelt, das sie vor Wind und Regen schützt und dort finden die Schafe auch immer mal etwas Stroh, Heu oder auch Müsli. Die Schafe freuen sich immer sehr, wenn es auf die Sommerweide geht. Schließlich können sie dann 24 Stunden auf der Weide spielen, fressen und in der Sonne liegen.

Der Auszug aus dem Stall war dieses Jahr für die Lämmer besonders spannend. Zur erst haben wir alle Schafe mit ihren Lämmern im Stall gesammelt. Die letzten Wochen waren die Schafe tagsüber auf der Weide und haben nachts im Stall geschlafen. Als alle Schafe im Stall waren, ging die Reise los. Zu erst mussten wir gemeinsam zwischen den Eseln Max und Paul durch gehen. Für die Lämmer die erste Aufregung, die beiden Esel einmal ohne Abtrennung zu sehen. Dann ging es weiter durch die Stallgasse. Dem ein oder anderem Lamm erschien die Stallgasse ziemlich unheimlich, da es etwas dunkler war als draußen in der Sonne. Doch die Mütter und Jährlinge kannten noch den Weg und freuten sich schon auf die Sommerweide. Nach und nach sind die Lämmer dann doch mit gekommen. Anschließend kam das spannende Pferdepaddock. Hier war einiges für die Lämmer zu entdecken. Große Strohnetze, Heuraufe, Pferdeäpfel, neuer Sand und links und rechts ein Grashalm. Dann war es endlich geschafft. Alle Schafe mit ihren Lämmern sind auf der Sommerweide angekommen. Schnell wurde die Weide inspiziert. Das Zelt unter Augenschein genommen und es wurde herumgetobt.

Die Schafe werden bis nun bis zum Winter auf ihrer Sommerweide bleiben und immer wieder ein Stück weiter ziehen, wenn das Gras aufgefressen ist. Über den Sommer fängt die Wolle wieder an zu wachsen, so dass ihre natürliche Winterjacke schon jetzt in der Produktion ist.

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Schafschur auf dem Hof Rehders

Im Winter mussten wir uns überlegen, wann der perfekte Zeitpunkt sein wird, um unsere Schafe von der Wolle zu befreien. Letztes Jahr war der Frühling ab Mitte April sehr warm und wenig Regen. Da haben die Schafe schon ab Mitte April ordentlich in ihrer dicken Wolle geschwirtzt. Dieses Jahr entschieden wir uns die Schafe Ende April/Anfang Mai zu scheren. So kam unser Schafscherrer an einem Montag morgen zu uns. Es war ein kalter Montag morgen, da es noch einige Tage wieder kühler werden sollte. Doch Termin ist Termin und umlegen geht so schnell nicht mehr. Die Schafe wurden geschorren und haben ihre Wolle ablegen können. Unsere Coburger Fuchsschafe werden einmal im Jahr gescherrt. Dabei verlieren sie fast die Hälfte ihres Körperumfanges. Die Wolle wird ganz vorsichtig mit der Scherrmaschine abgeschnitten. Das tut den Schafen überhaupt nicht weh und meistens freuen sie sich, dass es endlich nicht mehr so warm ist. Am ersten Tag ist es immer noch sehr ungewohnt. Die Lämmer müssen sich erst einmal an das Aussehen ihrer Mutter gewöhnen. Schon komisch – keine Wolle unter der sich versteckt werden kann. Dafür kommen die Lämmer nun umso besser an das Euter und können somit besser trinken.
Auch die Esel sind jedes Jahr aufs neue wieder irritiert, wenn die Schafe plötzlich keine Wolle mehr haben. Aufgrund der kalten Temperaturen und den nassen Wetter bleiben die Schafe jetzt wieder länger im Stall und kommen nur bei strahlendem Sonnenschein auf die Weide, damit sie keine Erkältung bekommen.

Aus der wertvollen Wolle stellen wir Bettdecken und eigenes Wollgarn her, um Kleidungsstücke zu stricken. Es ist einfach herrlich unter der  Wolle der eigenen Schafe zu schlafen oder Kleidung von der Wolle der eigenen Schafe zu tragen.

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Saisonstart für die Jahreskurse

Endlich geht es los. Der Frühling ist mitten in seiner Pracht und entfaltet sich jeden Tag ein wenig mehr. Die Bäume werden grün, das Gras wächst, die Tiere kommen alle langsam auf die Weide und der Löwenzahn blüht. Die Natur ist erwacht und somit auch die Kükenbande und Lämmerbande. In unseren Jahreskursen erleben wir alle 2 Wochen spannende Abenteuer auf dem Hof Rehders. Wir kümmern uns gemeinsam um die Tiere und graben den Acker für Kartoffeln um. Die Kükenbande und die Lämmerbande durfte sich beim ersten Treffen den Hof Rehders ganz genau anschauen. Zu erst den großen Stall, was hier nicht alles so steht und wozu die vielen Gerätschaften doch gebraucht werden.


Dann ging es zu den Tieren. Die Hühner wurden gefüttert und beobachtet, die Esel gestreichelt und gekuschelt und natürlich auch die Schafe und Lämmer. In der Treckerscheune hat sich auch viel getan und es gab sogar noch Zeit im Stroh zu spielen. Einfach herrlich so ein Nachmittag auf dem Bauernhof. Auch die Schweinehütten wurden ganz genau untersucht und inspiziert. Die Schweine werden erst im August in den Gemüsegarten ziehen. Im Gemüsegarten angekommen haben wir uns das Feld angeguckt und werden unsere eigenes kleines Stück noch beziehen.

Nach dieser großen Entdeckungstour auf dem Hof Rehders war der erste Nachmittag schon fast vorbei. Es wurde noch das Abendbrot für die Tiere vorbereitet und dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Zum Glück kommt die Kükenbande und die Lämmerbande nun alle 2 Wochen auf den Hof Rehders, um noch mehr spannende Abenteuer zu erleben.
Wir freuen uns schon.

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Strohburg, Hühnermassage und Eselzeit

Der Frühling überzeugt uns gerade mit warmen Temperaturen und viel Sonne. Perfektes Wetter um einen Kindergeburtstag auf dem Hof Rehders zu feiern.

Das Geburtstagskind guckt neugierig in den Stall. Der Stall ist liebevoll geschmückt, es gibt eine Geschenkeschubkarre, einen Strohkreis, eine Girlande und ein Tisch voller Leckereien. Das Geburtstagskind ist überzeugt und wartet am Tor auf die Gäste. Nach und nach trudeln die Gäste ein. Nach einer kurzen Begrüßung werden Geschenke ausgepackt und der Tisch mit den vielen Leckereien geplündert. Die Stimmung ist gut und die Kinder warten gespannt auf die Tiere. Das Geburtstagskind hat sich ausgiebig viel Zeit mit den Tieren gewünscht. Wir starten unsere Tour bei den Hühnern. Wie verhalten sich Hühner eigentlich und wie fühlt sich so ein Schnabel an? Für die erste Kontaktaufnahme sammeln wir Löwenzahnblätter und füttern die Hühner durch den Zaun. Dann dürfen die mutigen Kinder mit zu den Hühnern in den Auslauf. Die Hühner werden gestreichelt und mit Körnern aus der Hand gefüttert. Das pickt ein bisschen, wenn die Hühner die Körner aus der Hand holen, doch eher wie eine kleine Handmassage. In den Nestern liegen sogar noch Eier. Die Hühner auf dem Hof Rehders legen braune, weiße, grüne und schokobraune Eier. Nach dem Ausflug zu den Hühnern gehen wir zum Lämmerkino. Alle 10 Lämmer sind gerade draußen und toben in der Frühlingssonne. Es ist immer wieder schön den Lämmern beim Rennen und Springen zu zuschauen. Ein tolles Naturkino! Da melden sich Max und Paul mit einem lauten „Iaaaaahhh!“. Die beiden Esel werden anschließend geputzt, gekuschelt und gekrault. Dann darf jedes Kind die Esel eine Runde führen. Nach den ganzen Tieren und aufregenden Erlebnissen gibt es erst einmal wieder eine Pause im Strohkreis. Gestärkt geht es dann weiter in die Strohburg. Hier kann nach Herzenslust gesprungen, getobt, gerannt und eine Strohschlacht gemacht werden. Die Kinder sind anschließend immer kleine Strohgespenster. Doch die vielen kleinen Strohgespenster sind glücklich und zufrieden wieder im Strohkreis. Es war ein aufregender Geburtstag, alle Kinder hatten viel Spaß und möchten gar nicht wieder nach Hause fahren, weil es so schön auf dem Hof Rehders ist. Nach drei Stunden geht ein wundervoller Kindergeburtstag zu Ende.

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Projekt: Weidentipi

Schon lange war es ein Wunsch auf unserem Hof ein Weidentipi zu haben. Weide ist gut für die Bienen, schmeckt den Eseln und Schafen ausgesprochen gut und lässt sich vielfältig einsetzen. Ob zum Kränze basteln, Zäune flechten oder zum Tipi bauen.

Der Frühling ist hierfür die beste Zeit im Jahr. Alles möchte wachsen, gedeihen und größer werden. Nach kurzer Überlegung war klar, wo das neue Weidentipi stehen soll. In einer Ecke vom Sandpaddock der Esel und Schafe soll es wachsen, das neue Weidentipi.

Zu nächst wurden lange Weidenruten geschnitten und ins Wasser gesteckt, damit die Weidenruten ein wenig Wasser ziehen konnten und einige kleine Wurzeln ausbilden können. Dann musste der Frühjahrssturm abgewartet werden, schließlich sollen die Weidenruten ja schnell und gut anwachsen und nicht von starken Winden wieder aus der Erde geholt werden. Die Weidenruten standen also lange genug im Wasser, um hoffentlich gut anzuwachsen.

Sturm weg – Sonne da, perfekte Zeit zum Tipi bauen. Gesagt, getan. Fachmännisch wurde ein Kreis gezogen, Löcher gebuddelt und die Weidenruten eingepflanzt. Vernünftig angetreten, damit die Weidenruten mit dem Boden gut verbunden sind und ein wenig angegossen. Dann kam der spannende Teil, die Weiden mussten miteinander verflochten werden. Einige Weidenruten wurden also nicht in den Himmel gepflanzt, sondern parallel zum Boden und mit den anderen Weidenruten verflochten.

Ein kleines Kunstwerk entstand, unser Weidentipi. Jetzt hoffen wir, dass es gut anwächst und unsere Lämmerbande sowie Kükenbande ein wenig Schatten spenden kann und zum Spielen einlädt.

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Willkommen kleine Wunder (:

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Es ist einfach jedes Jahr wieder unglaublich. Nach 150 Tagen erblicken unsere kleinen dunklen Lämmer das Licht der Welt. Was die Natur doch alles so erschaffen kann. Ich kann mich noch gut an die Geburt von Molly und Murmel (geboren März 2018) erinnern, und nun kommen schon die nächsten Lämmer auf die Welt. Unser Bock hat ganze Arbeit geleistet und alle unsere vier Coburger Fuchsschafe sind bzw. waren trächtig.
Schafe sind ungefähr 150 Tage lang trächtig (schwanger), bevor sie ihre Lämmer auf die Welt bringen. In den meisten Fällen bekommen Schafe Zwillinge.
Malou und Umami haben jeweils zwei gesunde Lämmer auf die Welt gebracht, passend zum Frühlingsanfang haben die beiden gelammt. Jetzt warten wir noch gespannt auf die Lammung von Toffee und Vinny.

Malou hat ein Pärchen geboren, die beiden heißen Néné und Stubbe, Umamis Lämmer heißen Urmel und Ura. Zur zeit genießen die Mütter mit ihren Lämmern noch ein wenig Abgeschiedenheit in den Ablammbox, damit sich Aue (Mutter) und Lämmer (Kinder) aneinander gewöhnen. Beide Schafe kümmern sich fürsorglich um ihre Lämmer. Nach der anstrengenden Geburt werden die Lämmer von der Mutter abgeleckt, damit das Fruchtwasser aus der Wolle verschwindet und die Lämmer trocken werden. Zudem werden die Kleinen auch stimuliert auf zustehen und das Euter auf zu suchen. Schafe haben ein Euter mit zwei Zitzen. Nach der Geburt müssen die Lämmer in den ersten 2 Lebensstunden möglichst 100 ml – 200 ml Biestmilch trinken.

Was ist Biestmilch? Biestmilch ist voller Immunabwehrkräfte, voller Vitamine, voller Mineralien, Wachstumsfaktoren und Aminosäuren. Durch die Biestmilch wird die Immunabwehr der Lämmer unterstützt. Die Biestmilch wird allerdings nur die ersten Tage von dem Schaf produziert, daher ist es sehr wichtig, dass die Lämmer gleich nach der Geburt viel trinken und ihre Abwehrkräfte gestärkt werden.

Die Lämmer, bleiben jetzt ein paar Tage mit ihrer Mutter in der Ablammbox alleine, um sich auf der Welt zu Recht zu finden. Später geht es dann gemeinsam mit der Schafherde auf die Weide. Schon jetzt springen, toben, rennen, hüpfen und klettern die Lämmer durch die Box und sind sehr aktiv.

Wir sind gespannt, wann die nächsten Lämmer das Licht der Welt erblicken und freuen uns über die ersten vier gesunden Lämmer in diesem Frühjahr.

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Frühjahrsputz

Vor Beginn der Lammsaison steht der Frühjahrsputz auf dem Hof Rehders auf dem Programm. Damit die neugeborenen Lämmer es sauber und kuschelig haben. Die Lämmer können ab dem 20. März täglich auf die Welt kommen, also hieß es letzte Woche: putzen, aufräumen und umbauen.

Als erstes wurde das kostbare Heu gesichert, die Schafe und Esel durften dann die letzten Halme fressen, bis der Radlader die ersten Schaufeln Mist aus dem Stall holte. Das Wetter ist noch nicht frühlingshaft, aber der Mist musste raus. Daher standen die Schafe und Esel dann draußen im Schnee und konnten ein wenig dem Schneetreiben zu schauen. Doch bei ausreichend Heu zur freien Verfügung, war es im Schnee gar nicht so schlimm.

Während die Schafe und Esel draußen gefressen haben, wurde im Stall ordentlich gefegt, gemistet, geräumt und sauber gemacht. Eine volle Radladerschaufel nach einander fand den Platz auf dem Misthaufen. So war nach kurzer Zeit schon fast alles ausgemistet. Dann wurde noch gründlich gefegt und die letzten Reste in der Schubkarre gesammelt. Die Schafe guckten ab und zu neugierig um die Ecke und wollten einmal schauen, ob es auch alles ordentlich gemacht wird.

Als alles sauber war, wurde kurz mit Wasser der Boden abgespült und noch einmal kräftig geschrubbt, bevor es dann wieder mit dem Aufbau los ging. Die Schafe und Esel schlafen nachts in zwei verschiedenen Bereichen. In dem Schafschlafbereich haben wir unsere Ablammbox eingebaut. Damit die Schafe während der Geburt und in den ersten Tagen ausreichend Ruhe und Rückzugsmöglichkeit haben, gibt es eine Strohbox extra für die Aue mit ihren Lämmern. So können sich alle aneinander gewöhnen und haben ausreichend Ruhe. Natürlich ist es in dieser Ablammbox noch viel kuscheliger als im großen Stall, so dass sich die Lämmer gleich bei uns wohl fühlen können. Die Schafgitter gliedern den Stall in 4 Bereiche. Ein Bereich für die Esel und die Schafe tagsüber, zum Spielen, toben, fressen und kleine Pausen. Ein zweiter Bereich für das Strohlager und baldige Lämmerkino, ein dritter Bereich für die Heulagerung und ein vierter Bereich für den separaten Schafschlafbereich mit Ablammbox.

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Alles ist wieder einzugsbereit. Frisches Heu, frisches Wasser, die aufgebaute Ablammbox und frisches Stroh. Hier lässt es sich aushalten. Der Stall ist bereit für die ersten Lämmer. Jetzt heißt es geduldig abwarten und regelmäßig kontrollieren, ob eine Geburt ansteht.

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Eselspaziergang

Die letzten Tage waren so schön, dass es wieder Zeit für einen Eselspaziergang wurde.

Nach ausgiebigen putzen, Hufe sauber machen und kuscheln, ging es in die Glashütter Feldmark. Entlang an ersten Löwenzahnblättern, den ersten zarten Blättern der Bäume, neugierigen Shettys. Ein kleiner Stopp wurde bei einem Eselkumpel gemacht. Max und Paul sind schon lange nicht mehr die einzigen Esel in Glashütte. Es wurde ausgiebig am Boden geschnüffelt und die Umgebung erkundet. Da war der Spaziergang schon fast zu kurz. Wie schnell doch 1,5 Stunden mit den Esel vergehen.

Es sind noch Termine für Eselspaziergänge frei. Einfach informieren unter:
https://hofrehders.com/eselspaziergang/

Wir freuen uns auf einmalige Spaziergänge mit den Eseln.

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Frühling?

Die Sonne scheint, das Thermometer steigt sichtlich über 10 Grad und die Natur erwacht ganz langsam. Doch ist jetzt schon Frühling, mitten im Februar? Die Nächte sind kalt, sogar oft mit Bodenfrost und Reif. Und doch ist es am Tag in der Sonne herrlich warm.

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Unsere Bienen sind das erste Mal geflogen und haben ihre Winterpause unterbrochen. Die Biene fliegt nur an Tagen über 10 Grad und ohne Regen. Im Winter sitzen die Bienen alle ganz dicht in einer Traube und wärmen ihre Königin. Jetzt wo die Tage langsam länger werden und die Temperaturen steigen, krabbeln die Bienen aus ihrem Stock. Zu erst wird ein Erkundungsflug gemacht, hierbei wird auch der Kot abgelassen. Bienen sind sehr reinliche Tiere und haben keine Toilette in ihrem Stock. Die Biene hält ihren Kot so lange über den Winter zurück, bis sie im Februar/März das erste Mal wieder raus fliegen kann. Die erste Volkkontrolle erfolgt später, dann können wir auch genau sehen, wie gut unsere Bienen über den Winter gekommen sind.

Nicht nur die Bienen genießen die Sonne. Auch die Esel und Hühner sonnen sich auf dem warmen Boden und vollziehen das ein oder andere Sandbad. Die Schafe bleiben lieber im kühlen Schatten. Schließlich haben die Schafe noch ihre ganze warme Winterwolle am Körper und Hochschwanger ist auch schon das ein oder andere Schaf.

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