Veröffentlicht in Bauernhofkinder, Gemüsekinder

Johanni – Midsommer – Erntezeit

Die Kükenbande war wieder auf dem Hof Rehders unterwegs.
Passend zum Johannitag am 24.06. haben wir gemeinsam die großen Johannisbeersträucher auf dem Hof Rehders abgeerntet. Jedes Kind hat seine eigene kleine Schüssel bekommen und dann ging es los. Eine Johannisbeere in die Schüssel – eine Johannisbeere direkt in den Mund – wie herrlich. So pflückt man doch viel lieber Beeren, als wenn alle in die Schüssel müssen. Selbst die Johannisbeeren in der hintersten Ecke wurde von der Kükenbande entdeckt und schnell waren alle Sträucher leer gepflückt. Unsere große Schüssel war schnell voll und es lud zum Naschen ein. Doch was kann jetzt aus diesen vielen Johannisbeeren gemacht werden?
Marmelade war der erste Vorschlag, einfach alle aufessen der Zweite. Wir haben uns dann aber doch für leckeren Johannisbeersaft entschieden. Entschlossen entriegelten wir die Johannisbeeren einzeln ab und füllten den großen Kochtopf des Entsafters. Aufregend. Aus diesen ganzen Beeren entsteht jetzt gleich köstlicher Saft, es war kaum zu glauben. Die Kükenbande war ganz aufgeregt und gespannt, ein wenig Zucker durfte natürlich nicht fehlen und nach einer kurzen Pause auf der Eselwiese, war es dann soweit. Der erste warme Johannisbeersaft stand zum probieren bereit. Etwas säuerlich und für die meisten Kinder etwas neues, doch vor allem der Schaum beim Auffüllen mit Selter ließ die Kinderaugen leuchten.
Am Ende erzählten die Kinder alle ganz stolz, wie es funktioniert Johannisbeersaft zu machen und die Hühner haben sich über ausgekochte Beeren gefreut.


Doch nicht nur Johannisbeeren wurden auf dem Hof Rehders geerntet, sondern auch duftendes, frisches Wiesenheu für die Tiere im Winter. Es ist immer wieder ein Glücksgefühl, wenn alles geklappt hat, das Gras gut getrocknet ist, kein Regen kommt und die Ballen nach einander in die große Heu- und Strohhalle gestapelt werden. Nicht nur die Tiere freuen sich über gutes Heu, sondern auch die Kinder damit es endlich wieder eine Strohburg gibt. . .

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